Blog vs. Facebook und Co.

Blog vs. Facebook und Co.

Jeder spricht davon und jeder möchte Teil davon sein! Die Rede ist von sozialen Netzwerken. Immer wieder liest man davon, wie wichtig für Unternehmen eine Facebook Fanseite ist und warum unbedingt getwittert werden sollte. Aber ein tolles Marketinginstrument wird dabei ganz vergessen – das gute alte Corporate Blog!

In der letzten Website Boosting fasst Oliver Gassner die Vorteile des Blogs gegenüber Facebook und Co. auf herrlich erfrischende Art zusammen und ich möchte gern die wichtigsten Punkte herausgreifen und diskutieren.

Ein Blog punktet bei der Suchmaschine

In letzter Zeit hört man immer wieder, wie sich Beiträge auf Facebook oder Twitter positiv auf das Ranking in der Suchmaschine auswirken. Auch wir haben bereits über Social Linkbuilding und den Effekt von Likes, Shares und Retweets berichtet. Nichtsdestotrotz ist und bleibt es das Blog, das bei den Suchmaschinen besser rankt. Bei bestimmten Suchanfragen sind viele Treffer auf der ersten Seite der Suchmaschine Blogs. Auf ihnen wird verlinkt, getrackbackt, kommentiert, vernetzt und sie werden regelmäßig aktualisiert. All dies macht ein Blog äußerst attraktiv.

Ein Blog sammelt die eigenen Schätze

Niemand hat sich auf Facebook oder Twitter schon einmal die Mühe gemacht, bis zu Beiträgen zurückzuklicken, die von letzter Woche oder gar dem letzten Monat stammen. Entweder man wird auf einen Tweet in der vollen Timeline oder einen Post im überfüllten Newsfeed überhaupt erst gar nicht aufmerksam oder dieser rutscht zu schnell nach unten durch und ist praktisch für immer „verloren“. Eine Suchfunktion nach speziellen Themen eines Users gibt es auf Facebook nicht und auch das Suchen auf Twitter ist mühselig. Anders ein Blog: Dieses ist wie ein großes Archiv der eigenen Schätze, die sich über Jahre angesammelt haben. Die Themengebiete sind durch Tags und Kategorien überschaubar geordnet und es ist ein Leichtes, einen Post aus vergangenen Zeiten abzurufen.

Die Kontrolle behalten

Ein Tweet darf maximal 140 Zeichen lang sein und bei Facebook-Statusmeldungen ist nach 420 Zeichen Schluss. In einem Blog ist man sein eigener Herr, kann einen ellenlangen Text mit zahllosen Bildern versehen und gern gegen jede Regel des guten Geschmacks verstoßen, denn Regeln gibt es keine – außer die eigenen. Nicht, dass man an dieser Stelle tun und lassen sollte, was man will, aber ein Blog lässt einen als Unternehmen oder auch Privatperson schon individueller erscheinen, als wenn man nur einer von vielen auf Facebook oder Twitter ist. Und niemand interessiert sich dafür, wie viele Follower oder Fans man hat. :)

Der Mix macht die Musik

Nichtsdestotrotz sollte auf einen Account bei Facebook oder Twitter nicht verzichtet werden, denn der gute Mix macht die Musik. Die sozialen Netzwerke dienen dabei als Schnittstellen zu anderen Anwendungen, die der klassische Blog nicht bietet. Mit einem kleinen Klick lassen sich gemeinsam Spiele spielen oder Nachrichten und Fotos in Windeseile teilen, ohne dass ein Blogbeitrag dazu verfasst werden muss. Aber hier scheiden sich dann vielleicht auch die „Qualitätsgeister“. Blogbeiträge werden recherchiert und reifen heran und sind in den meisten Fällen durchdacht. Auf Facebook und Twitter hingegen ist es für Unternehmen leichter, auch mal ein Spaßthema zu posten und nicht alles todernst zu nehmen.

Wir selbst können auch immer wieder feststellen, dass wir auf Facebook oder Twitter schneller einmal zu einem „sozialen Plausch“ tendieren, in dem wir von zu viel vertilgter Schokolade zu Ostern oder vom alltäglichen Irrsinn des Internets berichten. Das Blog hingegen dient dem professionelleren Zweck und dazu, Themen ausführlicher vorzustellen. Und deswegen möchten wir es auf keinen Fall missen oder sein Licht unter den Scheffel stellen.

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Sabrina

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