Google Suggest: Vorteile und Nachteile

Google Suggest: Vorteile und Nachteile

Google LogoLetztens habe ich versucht, meiner Großmutter das Internet zu erklären. „Oma, wenn du etwas suchst, z.B. Informationen zu einem fernen Land oder ein neues Buch, dann schreibst du das einfach ins Internet und schon findest du einfach alles zu diesem Thema!“ Ich hab mich nicht getraut, auch noch mit dem Namen Google um mich zu werfen, aber eigentlich gehört die Suchmaschine längst auch zum Basic-Internetwissen für Rentner. Denn wenn jemand im Internet etwas sucht, dann bei Google. Und das Unternehmen ist stets darauf bedacht, seine Usability zu erweitern – so zum Beispiel mit Google Suggest. Im Folgenden möchte ich kurz einige Vor- und Nachteile dieser Funktion zusammenfassen.

Was ist Google Suggest?

Durch Google Suggest wird die Suchanfrage des Users automatisch mit passenden Vorschlägen vervollständigt. Das heißt: Gebe ich bei Google „Reise nach“ ein, wird mir automatisch „Reise nach Jerusalem“ oder „Reise nach Paris“ vorgeschlagen. Dabei werden für den ersten Vorschlag sogar bereits alle Treffer und AdWords-Anzeigen geschaltet, ohne dass der User seine Suchanfrage zu Ende gebracht hat. Das kann für Unternehmen von Vor- und Nachteil sein.

Vorteile von Google Suggest

Aus User-Sicht ist es sicherlich reizvoll, seine Finger nicht bis zum Letzten zu verausgaben und direkt passende Vorschläge geboten zu bekommen, auch wenn man diese nicht direkt gesucht hat. Dadurch erspart man sich im Endeffekt auch längere Recherchezeit. Suche ich nach dem Termin für die nächsten Herbstferien, schlägt mir Google Suggest bereits die Herbstferien für verschiedene Bundesländer vor, wobei hier vor allem nach meinem eigenen Standort entschieden wird, denn Google passt die Suggest-Vorschläge an jeden User an. Generell sind folgende Kriterien ausschlaggebend:

  • Anzahl der Suchanfragen auf Google
  • Suchverhalten anderer Nutzer
  • Brisanz der Suchanfrage (aktuelle Ereignisse)
  • Standort und Sprache des einzelnen Google Users

Während Google Suggest dem User Komfort und eine Zeitersparnis ermöglicht, ist es auch für Unternehmen höchst lukrativ, wenn ihr Firmenname mit weiteren positiven Schlagwörtern vervollständigt wird. Profitieren können auch Affiliates, die Links und Banner von Unternehmen eingebunden haben und unter den Google Suggest-Vorschlägen im Zusammenhang mit Vergünstigungen erscheinen. Bei der Suche nach „Neckermann Reise“ ist der erste Vorschlag „Neckermann Reisegutschein“ und führt zu einem Affiliate.

Google Suggest: Die Nachteile

Die oben angesprochenen Vorteile bringen natürlich auch Nachteile mit sich. Profitiert auf der einen Seite das Affiliate, ist auf der anderen Seite das Unternehmen der Leidtragende. Der User war ja ursprünglich auf der Suche nach „Neckermann“ und hat sich eben nur durch Google Suggest vom rechten Weg abbringen lassen. Ein Nachteil besteht auch für Unternehmen, die in Google Suggest mit negativen Attributen versehen werden. Schlagwörter wie „Betrug“ oder „Abzocke“ werfen kein gutes Licht auf ein Unternehmen und bringen den User eventuell dazu, sich für die Konkurrenz zu entscheiden. Generell können Nutzer von ihrem eigentlichen Ziel abgelenkt werden und während der Suchanfrage auf andere Unternehmen, Produkte etc. lenken.

Ich für mich muss sagen, dass ich bereits von Anfang an eine gewisse „Google Suggest Blindness“ entwickelt habe. Habe ich mir vorgenommen ein Keyword zu suchen, wird dieses mit starrem Blick auf die Tastatur eingetippt und Enter gedrückt. Aber wer weiss, ob ein flüchtiger Blick auf Wörter wie „Abzocke“ oder „Betrug” nicht auch bei mir die roten Warnleuchten aktivieren würde.

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Sabrina

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