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Optimierung von Facebook Werbeanzeigen (Teil 1)

Optimierung von Facebook Werbeanzeigen (Teil 1)

Für die Schaltung von Facebook Werbeanzeigen stehen den Werbetreibenden verschiedenste Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung. Sind die Anzeigen dann einmal aktiv, lässt sich die Performance der Anzeigen anhand von Daten (Impressionen, Klicks, Klickrate etc.) detailliert auswerten.

Häufig stellt man fest, dass einige Anzeigen nicht so gut laufen, wie man es sich gewünscht oder vorgestellt hätte. Deswegen folgen einige Tipps, die hilfreich zur Optimierung von Facebook Werbeanzeigen sein können. Dabei dreht es sich um Anzeigen, die Werbung für eine spezielle Facebook Fanseite und nicht für eine externe URL (z.B. einen Shop) machen.

Problem: Keiner klickt auf meine Werbeanzeigen

CPC überprüfen und anpassen

Eine Anzeige verzeichnet zwar Impressionen aber kaum jemand klickt darauf. Das kann zum einen an einem zu niedrig ausgewählten CPC, also Klickpreis liegen. Bei der Anzeigenerstellung wird einem von Facebook ein Rahmen vorgeschlagen, in dem das Gebot liegen sollte.

Hier sollte man nicht allzu tief stapeln. Denn ein zu niedrig gewählter CPC führt zu weniger Impressionen und vermutlich weniger guten Positionen der Anzeigen. Daraus resultiert dann auch eine weniger gute Klickrate.

Daher empfehlen sich aus Erfahrung eine Anhebung des Klickpreises und gegebenenfalls auch eine Anhebung des Gesamtbudgets, das man bei der Kampagnen-Erstellung angegeben hat.

Bild der Facebook Werbeanzeige ändern

Facebook User reagieren vor allem auf visuelle Reize, denn eine Anzeige muss es schaffen, aus dem Wust aus Statusmeldungen, geposteten Fotos und Videos heraus zu stechen. Und das schafft sie vor allem durch das Foto. Dieses sollte also nicht zu viele Details auf einmal abbilden – eine Person, ein leckeres Stück Kuchen oder Eis, einen schicken Schuh oder ein Kleidungsstück. Passend zur Kategorie um die es sich bei einer Anzeige dreht, sollte auch das Foto gewählt werden und einfach neugierig machen. In Kombination mit dem Anzeigentext sollte der User dann erfahren, worum es in der Anzeige geht und was ihn beim Klick erwartet.

Funktioniert hat es bei mir kürzlich zum Beispiel damit:

Anzeigentext umformulieren

Der Text der Facebook Werbeanzeige sollte dem User klar machen, worum es geht. Es sollte also ein klarer Anreiz geschaffen werden, warum sich der Klick lohnt oder dem Nutzer sollte ein klarer Call-to-Action übermittelt werden.  Ein Spruch à la „Jetzt Fan werden und von vielen coolen Aktionen profitieren!“ geht dabei in die richtige Richtung. Für die Formulierung stehen mittlerweile nur noch 90 Zeichen zur Verfügung. Deshalb sollte man seine Botschaft so klar wie möglich machen. Dann klappt es auch mit den Klicks.

Ein nettes Beispiel wäre:

Facebook Zielgruppe überdenken

Es gibt nichts Schlimmeres, als eine Werbeanzeige an jemanden auszuliefern, der sich überhaupt nicht davon angesprochen fühlt. Dank der zielgruppengenauen Ausrichtung der Anzeigen lassen sich nicht nur das Alter, das Geschlecht und der Ort, sondern auch verschiedene Interessen bestimmen, die ein User haben muss, um eine Anzeige überhaupt zu Gesicht zu bekommen. Wird die Anzeige also ausgeliefert aber kaum geklickt, kann das an einer ungenauen Zielgruppenausrichtung liegen und die Zielgruppe sollte erneut überdacht werden.

Ein lustiges Beispiel in meinem Fall wären die beiden oben gezeigten Beispiele. Ben & Jerry’s wirbt mit Gratis-Eis in Chemnitz. Da ich aber in Leipzig wohne, wird mich kaum interessieren, was 100 Kilometer entfernt passiert. Auch Clarins hat seine Anzeige irgendwie fehlgeleitet, denn schon der erste Satz „Auch echte Männer brauchen gute Pflege!“ zeigt mir, dass ich hier nicht die richtige Zielgruppe bin.

Die Zielgruppenausrichtung ist neben den oben genannten Punkten das wichtigste Kriterium für eine gute Klickrate.

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Sabrina

Hallo, ich bin Sabrina. Als Online Marketing Managerin beschäftige ich mich seit 2011 mit allem rund um Social Media, Google Ads und neue Trends aus dem Bereich Online Marketing.
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