Google Ads Budgetbericht und Budgetexplorer

Google Ads Budgetbericht und Budgetexplorer

Das Thema Budgetverteilung/ Budgetallokation ist für die meisten Google Ads Werbetreibenden ein wirklich viel diskutiertes Thema, welches auf den Daily To Do Listen der Accountmanager:innen steht. Oft fragen Kund:innen: Wie viel Budget brauche ich noch diesen Monat? oder: Skizziert mir doch mal, wie viel ich mit mehr Budget erreichen könnte. Das ist nicht immer ganz einfach, hängt das Thema Performance einer Google Ads Kampagne ja zum Glück nicht ausschließlich am Budget. Der ein oder anderen Blick in die Google Ads Budgetberichte oder den Gebotssimulator kann aber dabei helfen, genauer zu planen, ggf. jahreszeitliche Schwankungen zu erkennen und Budgets zielgerichteter einzusetzen.

Google Ads Budgets planen – Grundlage

First things first: Google Ads Budgets werden grundlegend auf Kampagnenebene festgelegt. Dabei nutzt Google kein Laufzeitbudget, sondern ein durchschnittliches Tagesbudget. Heißt, der Betrag, der täglich ausgegeben wird, kann darüber oder darunter liegen, gleicht sich allerdings im Monatsverlauf wieder aus. Als neue:r Google Ads Kund:in stellt man sich also zunächst die Frage, wie viel Geld man insgesamt monatlich ausgeben möchte und dividiert diese Zahl dann durch 30,4 um ein durchschnittliches Tagesbudget zu errechnen.

Für alle Regeln gibt es natürlich auch Ausnahmen:

  • Nutzer:innen, welche monatliche Rechnungsstellung nutzen, müssen zusätzlich ein Kontobudget hinterlegen (auch „unbegrenzt“ möglich).
  • Für Videokampagnen mit einem bestimmten Start- und Enddatum gibt es bereits die Option eines Gesamtbudgets, in welcher Google automatisiert das Budget auf die Dauer der Kampagne verteilt. Es bleibt spannend, ob diese Laufzeitbudgets künftig auch für andere Kampagnenarten übernommen werden. Hat man diese Option einmal gewählt, ist sie nachträglich nicht anpassbar.

Zwei kleine aber feine Tools können den Google Ads Werbenden das Thema Budgetverteilung und -planung jedoch etwas erleichtern:

Google Ads Budgetbericht und gemeinsame Budgets

Das Google Ads Budget kann, neben der Festlegung auf Kampagnenebene, auch als gemeinsames Budget kampagnenübergreifend verwendet werden. Hier gibt man viel Optimierungspotenzial aus der Hand; gemeinsame Budgets empfehlen sich also nur in stark automatisierten Konten, da Google das Budget hier automatisch nach einem möglichst hohen ROI verteilt (Vorsicht, wenn BRAND Kampagnen inkludiert sind!)

Ist das Werbebudget auf Kampagnenebene verteilt, hilft der Budgetbericht, nicht den Überblick zu verlieren und immer einen genauen Stand der Ausgaben im Blick zu haben. Auch, wie viel bis zum Ende des Monats etwa ausgegeben wird, bzw. wie hoch die Ausgaben pro Tag tatsächlich liegen. Die Prognose hilft zu entscheiden, ob das Tagesbudget ggf. doch noch einmal erhöht oder reduziert werden kann.

Google Ads Simulatoren (oder Budgetexplorer)

In der STATUS-Spalte des Google Ads Kontos heißt es häufiger „Durch das Budget eingeschränkt“ für einzelne Kampagnen (Achtung, die „XY Maximieren“-Automatisierungen zeigen diesen Hinweis nicht – hier hilft der Klick auf den Budgetsimulator weiter). Der Budgetexplorer verrät uns, wie hoch das Tagesbudget sein müsste, um alle Suchanfragen abzudecken. Es werden jeweils die Daten der letzten 7 Tage analysiert und Schätzwerte zu Conversions, Klicks, Impressionen und Kosten ausgegeben. Es wird auch jeweils eine „Empfehlung“ angezeigt. Diese Werte können durchaus in die Budgetallokation aufgenommen und besprochen werden, sind aber gerade für Produkte mit größeren Schwankungen mit Vorsicht zu genießen, da die Daten ja ausschließlich auf der vorangegangenen Woche beruhen.

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Klickkomplizen

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