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SEAcamp 2019 in Hannover: Ein Tag in 10 Learnings

SEAcamp 2019 in Hannover: Ein Tag in 10 Learnings

Das SEAcamp ist noch immer ein Must-Have auf dem Konferenzkalender jeder Agentur, die im SEM-Bereich unterwegs ist. Auch dieses Jahr trieb es daher Sabrina und mich zum Hannoveraner Ableger des nun schon zum zehnten Mal stattfindenden Gipfels des SEA-Wissens. Während die Sessionpläne und -qualität bei den vergangenen beiden SEAcamps etwas gehinkt hatten, machte es sich jetzt wieder alle Ehre. Neben vielen Sessions zum heiß diskutierten Thema Webtracking, konkreten Kampagnenbeispielen sowie spannenden Einblicken und Optimierungstipps, vermisste man lediglich andere Suchnetzwerke abseits Google und Amazon etwas. Doch es galt natürlich wie immer: wo keine Vortragenden, da keine Sessions. Wir sind gespannt, wer dem Aufruf im nächsten Jahr Folge leisten wird.

Die Qual eines jeden SEAcamps war – wie immer – sich zwischen all den spannenden Sessions auf drei parallelen Tracks für eine zu entscheiden. Zu zweit hatten wir das Glück, uns aufteilen und das Wissen am Ende teilen zu können. Das Gefühl etwas verpasst zu haben, bleibt dennoch. Aus den besuchten Sessions haben wir viel mitgenommen – und dies nun in 10 knappe Learnings zusammengefasst.

Unsere Learnings von SEAcamp 2019 in Hannover

  1. Wer die User Experience bei der SEO-Optimierung einer Webseite ignoriert, ist nicht mehr zeitgemäß.
    Es muss ein goldener Weg gefunden werden, der sowohl Nutzer, die sich ihrer Kaufentscheidung schon sicher sind, als auch die, die noch Beratung benötigen, abzuholen. Thomas Gruhle zeigte unterschiedliche Wege auf, dies zu erreichen… aber keiner davon in dein klassischer SEO-Text am Ende einer Produktseite.
  2. Jede Kampagne braucht ein Ziel, und jedes Ziel braucht einen Wert.
    Nur so können die Maßnahmen sinnvoll und zielführend erfolgen und entsprechend gemessen werden. Hat ein Ziel keinen Wert, weil es zum Beispiel um Leads geht, dann bitte einfach schätzen.
  3. Knime kann helfen, große Datenmengen sinnvoll zu verarbeiten.
    Das von der Universität Konstanz entwickelte Data-Mining-Tool ermöglicht mithilfe vieler bereits programmierter Nodes einen Workflow zu erstellen, welcher Daten ver- und bearbeitet und diese zum Upload in andere Plattformen bereitstellt. Ob die Entwicklung einer Kampagnenstruktur auf Basis eine Web scrapings oder die Optminierung bestehender Keywordlisten: um welche Art von Datenfluss es sich dabei handelt, ist nur durch die Kreativität des Nutzenden eingeschränkt. Ludmila Kuncarova hat mit ihrer Begeisterung für diese, auf den ersten Blick sehr komplex erscheinende, Freeware angesteckt.
  4. Google bietet eine Vielfalt an verfügbaren Zielgruppen für die Schaltung von Kampagnen
    und irgendwie hat man von jeder schon einmal etwas gehört. Trotzdem schön, dass sich Mario Gäbler die Zeit genommen hat, alle noch einmal aufzulisten und vorzustellen. Diese Übersicht inspirierte, die Strategien eigener Kampagnen noch einmal zu überdenken.
  5. Scripten kann jede*r.
    In einem kleinen Workshop gab Stella Meyer auch blutigen Anfänger*innen erste Einblicke in das Google Ads Scripting – und nahm die Angst davor. Nun, da wir alle gerne tiefer in dieses Thema einsteigen wollen bleibt nur die Frage: wird die Automatisierung handgeschriebene Scripts bald hinfällig machen? Bis dahin gilt aber Logger.log(“Skripten macht Spaß”).
  6. Dabei sein ist nicht immer alles, wenn es um Prime Day und Konsorten geht.
    Anhand einiger Beispiele illustrierte Mareike Geidies, welchen Einfluss der Ausnahmesituationen wie der Black Friday auf den Umsatz und ACOS unterschiedlicher Amazon-Vendoren haben. Das spannende Learning: nur selten einen langfristig guten.
  7. Kein Google Ads-Konto ohne Anzeigenanpassungen!
    Martin Röttgerding ließ wieder einmal die Köpfe rauchen, als er diese aufgefeilte Technik für Anzeigentexte vorstellte. Wenn es regnet, sollen die Anzeigentexte mit Gummistiefeln werben, und wenn die Sonne scheint, werden FlipFlops angepriesen. Klingt super und sinnvoll und soll schon bald einmal selbst ausprobiert werden.
  8. Smart Shopping Ads sind mit Vorsicht zu genießen.
    Sind Smart Shopping Kampagnen eine sinnvolle Ergänzung des Kampagnensalats oder ein Wolf im Schafspelz? Der während der Session von Christopher Rogl entbrannte Austausch zwischen den Teilnehmenden tendierte eindeutig zu zweiterem.
  9. Performance Marketing macht auch für den Bereich Recruiting Sinn.
    Anhand des Employee Funnels gibt es diverse Strategien zur Erreichung geeigneter Kandidaten für offene Stellen – von Google Ads über Videokampagnen bis hin zu Social Media.
  10. Die Online Marketing-Spezialisten sind beunruhigt, was das Thema Cookie Consent und E-Privacy betrifft, aber der Anwalt beruhigt.
    Die Mühlen der Juristerei mahlen wie gewohnt ganz langsam und es scheint noch etwas Zeit zu bleiben, die eigenen Ziele und die Erfolgsmessung dieser zu überdenken und an neue Gegebenheiten anzupassen.

Bis zum nächsten Mal – wir sind auf jeden Fall wieder dabei!

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