In 5 Schritten zum eigenen Newsletter

In 5 Schritten zum eigenen Newsletter

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Anteil der E-Mail-Nutzenden Bevölkerung in Deutschland

E-Mail-Marketing spielt im Bereich des digitalen Marketings eine bedeutende Rolle. Der Anteil der E-Mail-Nutzenden Bevölkerung in Deutschland liegt bei 81% und ist über die Jahre hinweg stetig gestiegen. Folglich wird auch der Newsletter von vielen Unternehmen als erfolgreiches Werbemittel verwendet, um die eigenen Kunden direkt anzusprechen.

Doch wie erstellt man den ersten eigenen Newsletter und was gibt es zu beachten? Diese Frage beschäftigte uns in den letzten Wochen intensiv, denn auch wir sind nun unter die virtuellen Brieftauben gegangen und freuen uns hiermit unseren ersten Newsletter ankündigen zu dürfen. Aber wir wollen das Pferd mal nicht von hinten aufzäumen, sondern vorab 5 nützliche Tipps zur Konzeption und Erstellung des ersten eigenen Newsletters geben.

1. Festlegung der Zielstellung & Zielgruppe

Wie bei fast allen Marketingmaßnahmen, bedarf es zu Beginn des Projektes einer genauen Zielstellung. Was soll mit dem eigenen Newsletter erreicht werden? Gegebenenfalls wird nach dem Stellen dieser Frage bereits deutlich, dass E-Mail-Marketing vielleicht doch nicht das richtige Instrument ist, um das angestrebte Ziel zu erreichen.
Ebenso wichtig wie das Festlegen einer Zielstellung, ist das Identifizieren der gewünschten Zielgruppe. Hier lohnt es sich den Kundenstamm im Hinblick auf Interessen oder Motivationen zu analysieren und darauf aufbauend die Newsletter-Zielgruppe festzulegen. Dabei ist eine Segmentierung und  Unterscheidung in unterschiedliche Zielgruppen, wie beispielsweise Interessenten und echte Kunden sehr sinnvoll.

2. Wertvolle Inhalte, um den Lesern Mehrwert zu bieten

Je nach gewählter Zielgruppe richten sich anschließend dann auch die Inhalte des Newsletters. Während Interessenten erst für das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung gewonnen werden müssen, gilt es Leser, die bereits Kunden sind zu binden. Eine möglichst individuelle, zielgruppengerechte Ansprache ist das A und O eines guten Newsletters. Es geht darum den Lesern durch qualitativ hochwertige Inhalte einen möglichst großen Mehrwert zu bieten. „Was würde mich, an der Stelle des Lesers, interessieren?“ ist eine wichtige Frage, die vorab gestellt werden sollte. Unternehmens-Neuigkeiten, White Paper oder exklusive Angebote können spannende Newsletter-Themen sein.
Nicht außer Acht gelassen werden sollte die Einzigartigkeit der Newsletter-Inhalte. Dabei sollte ein gutes Zusammenspiel des Newsletters mit der eigenen Webseite und den eigenen Social Media Kanälen im Vordergrund stehen. Ebenso ist es empfehlenswert die vielseitige Möglichkeit der Verlinkung aus dem Newsletter auf eigene Inhalte unterschiedlicher Plattformen wahrzunehmen und so die eigenen Marketing-Maßnahmen noch enger zu verzahnen.

3. Auswahl des Newsletter Tools

Für die Erstellung von Newslettern gibt es viele verschiedene kostenfreie Tools, die eine einfache Gestaltung auch für Einsteiger ermöglichen. Je nach den eigenen Ansprüchen, kann die Auswahl des benötigten Tools erfolgen. Beispiele hierfür sind Mailchimp oder Newsletter2Go.
Auch wenn die Nutzung kostenfreier Tools sehr bequem und einfach klingt, müssen kleine Hürden überwunden werden, beispielsweise steht das Mailchimp Backend bisher nur auf Englisch zur Verfügung. Des Weiteren erheben besagte Tool-Anbieter ab einer bestimmten Abonnentenzahl Gebühren, sodass vor der Entscheidung für ein Tool genau geprüft werden sollte, welche Ansprüche es erfüllen muss. Für kleinere Unternehmen, die weniger als 2000 Empfänger erreichen wollen, kann ein kostenloses Tool durchaus ausreichend sein.
Wer seine Nutzer mobil ansprechen möchte, sollte einen Anbieter wählen, der die Erstellung von responsiven Newsletter-Templates gewährleistet. Ein weiterer ausschlaggebender Faktor für die Wahl des Newsletter-Tools ist die Integration der Anmeldeformulare auf der eigenen Webseite oder auf sozialen Netzwerken: Ist diese leicht und ohne Programmier-Kenntnisse umsetzbar?

4. Erstellung des Newsletter Layouts und Templates

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Template-Erstellung im Mailchimp Backend

Nicht nur inhaltlich sollte der Newsletter hochwertig sein, auch seine Gestaltung ist ausschlaggebend, ob ein Leser ihn als wertvoll empfindet. Bei der Nutzung einschlägiger Tools müssen keine Grafik-oder Programmierkenntnisse vorhanden sein, denn oftmals ist die Layout und Template Erstellung mittels Drag and Drop möglich. Ebenfalls zu empfehlen ist die Verwendung bereits fertiger Templates, die mit dem ausgewählten Newsletter Tool kompatibel sind. Diese stehen entweder kostenfrei zum Download bereit oder können käuflich erworben werden.

5. Gewinnung von Abonnenten

Um anfangs einen ersten Abonnenten-Stamm aufzubauen, ist ebenfalls die Verzahnung mit anderen Maßnahmen des Unternehmens sehr wichtig. Beispielsweise können ein Pop-Up auf der eigenen Webseite, ein Hinweis auf einem Flyer oder aber auch ein verlinkter Icon in der E-Mail-Signatur die Nutzer überhaupt erst einmal auf den Newsletter aufmerksam machen.
Außerdem können nützliche Geschenke für Neuanmeldungen, wie beispielsweise Gutscheine oder eBooks, die Zahl der Abonnenten deutlich steigern. Dass es dabei einen Zusammenhang zwischen dem eigenen Produkt und dem angebotenen Geschenk geben sollte, steht außer Frage.

Zur langfristigen Bindung von Abonnenten, empfiehlt es sich kontinuierlich hochwertige Inhalte anzubieten, deren Mehrwert vielleicht sogar als so groß empfunden wird, dass die eigenen Leser den Newsletter weiterempfehlen. Ein Bestpractice-Beispiel für organisches Abonnenten-Wachstum sowie Bindung der Leser,  ist “My little Paris”, dessen Leserzahlen innerhalb weniger Monate von 50 auf mehrere Tausend stiegen.
Auf dem Weg zum perfekten Newsletter gibt es natürlich noch mehr Aspekte, die es zu beachten gilt, wie beispielsweise rechtliche Fragen bezüglich des Double-Opt-In-Verfahrens, vorab geklärt werden sollten. Dennoch ist E-Mail-Marketing kein Hexenwerk und kann auch von kleineren Unternehmen oder Startups ganz leicht umgesetzt werden.

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Hanna

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