SEO Basics: Die Kraft der internen Verlinkung

SEO Basics: Die Kraft der internen Verlinkung

Externe und interne Links spielen, neben vielen verschiedenen anderen Faktoren, eine wesentliche Rolle bei der Suchmaschinen- optimierung.  Der Aufbau einer förderlichen externen Linkstruktur erfordert viel Aufwand, Zeit und Mühe. Im Unterschied dazu ist die Arbeit mit den internen Links überschaubar.

Was genau der Unterschied beider Linkarten ist, verdeutlicht diese Grafik von Sistrix:

Unterschied zwischen Verlinkungen

Warum sind interne Links wichtig für SEO?

Eine gute interne Linkstruktur „hilft“ den Crawlern, die relevantesten Seiten schnell und einfach aufzufinden. Eine optimale Verlinkung ist also zwingend erforderlich, damit Google zusammengehörende Unterseiten sowie relevante Inhalte erkennt und diese richtig zuordnen kann. Das wiederum führt dazu, dass alle Beteiligten an einer Suchanfrage ihre persönlichen Ziele erreichen. Der Nutzer einer Suchmaschine möchte das für ihn passende Ergebnis unter den ersten Treffern finden. Sein Ziel ist es, schnell und ohne viel Aufwand an die gewünschten Informationen zu gelangen. Auch der Webseitenbetreiber ist bestrebt, dass seine Seite bei Google eine top Platzierung erhält und somit viele Leser seine Seite besuchen. Und letztlich profitiert auch Google davon, wenn er zu sämtlichen Suchanfragen relevante Inhalte in den Ergebnissen bereitstellen kann.

Wie baue ich eine interne Linkstruktur auf?By Ryan McGuire

Die interne Verlinkung sollte sich nicht nur auf ein allgemeines Menü oder eine Sitemap beschränken. Diese sind zwar nach wie vor sehr wichtig und sollten in jedem Fall von allen Unterseiten erreichbar sein, doch sollten Links auch in den jeweiligen Inhalten eingesetzt werden. Dabei sind die Anzahl der Links und ihre Ausrichtung abhängig von dem jeweiligen Website-Content. Eine Musterlösung gibt es also nicht. Folgender Grundgedanke sollte jedoch immer gelten: So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Hier kommt es wieder auf die Bedienfreundlichkeit an. Anklickbare Weiterleitungen sollen den Nutzer in ihre Masse nicht erschlagen, sondern nur auf ergänzende Inhalte verweisen und nur zu den wichtigsten Unterseiten führen. Folgendes gibt es dabei zu beachten: Link ist nicht gleich Link. Google priorisiert interne Links unterschiedlich. So werden gut sichtbare Links im Hauptteil eines Textes beispielsweise höher gewichtet als unauffällige am Ende der Seite. Das einfache Zurechtfinden des Nutzers steht an oberster Stelle. Links sollten also immer dort platziert werden, wo sich für den Nutzer Fragen auftun, die er unkompliziert beantwortet haben möchte.

Tipps und Tricks

Wenn ihr eure interne Linkstruktur etwas aufpimpen wollt, habe ich hier ein paar wertvolle Tipps gesammelt:

  • Verlinkungen sollten auf der Seite vorgenommen werden, die häufig besucht wird.
  • Links sollten auch als solche erkennbar sein und sich deshalb optisch vom normalen Text abheben, beispielsweise durch Unterstreichungen und Farben.
  • Am besten platziert sind sie im oberen Bereich des Textes.
  • Formulierungen, wie „Finden Sie hier“ vermeiden – besser direkt mit dem Text in Zusammenhang bringen.
  • Der Ankertext muss verständlich sein und Aufschluss darüber geben, wohin die Weiterleitung führt.
  • Die Links an die Inhalte anpassen – verlinkt auf ergänzende, eigene Artikel, die für die Leser an dieser Stelle interessant sein könnten.
  • Tote Links aufspüren und beseitigen. Der Software Demo Blog empfiehlt das kostenlose Screaming Frog SEO Spider Tool.
Interne Verlinkung auf dem Klickkomplizen Blog

So ist es richtig: Ein Beispiel aus unserem Klickkomplizen Blog

Fazit: Man sollte sowohl an die Indexierung durch Google als auch an die eigenen Besucher denken, denn eine Suchmaschinenoptimierung geht mit einer hohen Usability der Website einher. Beim Schreiben sollte sich der Autor also stets in seine Leser versetzen und überlegen, welche Optimierungen notwendig sind, um den Blog oder die Website noch benutzerfreundlicher zu gestalten und somit letztlich erfolgreicher zu werden.

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Anastasia

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