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How to: Smarte Displaykampagne in Google Ads erstellen

How to: Smarte Displaykampagne in Google Ads erstellen

Google Ads wird immer smarter und intelligenter. So steht auch 2019 das Thema maschinelles Lernen weiter hoch im Kurs. Bekannt ist das Prinzip bereits von den responsiven Suchanzeigen und Displayanzeigen. Als Werbetreibender stellt man Google verschiedene Textbausteine und Bilder zur Verfügung und vertraut dem System anschließend, dass es schon ganz genau weiß, wie die „richtige“ Anzeige oder das richtige Banner für den jeweiligen Nutzer aussehen soll.

Die Funktionsweise einer smarten Displaykampagne bei Google Ads ist dieselbe: Eine Kampagne, welche aus verschiedenen Bausteinen besteht, und welche optimale Ergebnisse verspricht, da das System genau jene Nutzer identifiziert, bei denen eine Conversion eben besonders wahrscheinlich ist.

Die wichtigsten Punkte, bevor es an die Erstellung einer smarten Displaykampagne geht:

  • Mehr als 50 Conversions in Displaykampagnen oder mehr als 100 Conversions in Suchkampagnen (in den letzten 30 Tagen)
  • Einen geeigneten CPA definieren: Dieser sollte ungefähr auf dem Level der bisherigen Displaykampagnen liegen oder mindestens 50% höher als der reguläre CPA in Suchkampagnen (auch dafür bietet sich der Vergleichszeitraum von 30 Tagen an)
  • Ein geeignetes Tagesbudget definieren: Dieses sollte mindestens 10x so hoch sein, wie der für die smarte Displaykampagne festgelegte CPA

Schritt 1: Eine neue Kampagne erstellen

Hierbei ist es besonders wichtig, das Ziel „Leads“ und den Kampagnentyp „Display“ auszuwählen. Neben der Standardmäßigen Displaykampagne und der Gmail-Kampagne steht dann auch die Smarte Displaykampagne zur Auswahl.

Schritt 2: Kampagneneinstellungen

Hier kommt es nun darauf an, neben dem regionalen Targeting und Spracheinstellungen auch den zuvor definierten CPA zu hinterlegen, da die Kampagne auf den Ziel-CPA hin optimiert wird. Auch das entsprechend hohe Tagesbudget wird eingetragen.

Wichtig: Die Kampagne brauch nach dem Start eine Lernphase von ungefähr 2 Wochen. In dieser Zeit sollten weder der Ziel-CPA noch das Tagesbudget angepasst werden. Erst danach ist eine stufenweise Absenkung von 10% bis 20% zu empfehlen.

Schritt 3: Anzeigengruppen erstellen

Hier hängt es stark vom Thema ab, ob die Erstellung von mehreren Anzeigengruppen überhaupt Sinn macht. Dadurch, dass Google im Rahmen der smarten Displaykampagne genau weiß, wem welche Anzeige auszuspielen ist, dass das Ganze zum Ziel führt, könnte man theoretisch alles in einen Topf werfen.

Ist man also Dienstleister in einer speziellen Branche, ist diese Vorgehensweise sicher legitim. Ist man Retailer mit vielen beliebten Marken, sollte man natürlich lieber danach segmentieren und verschiedene Anzeigengruppen aufsetzen.

Fest steht aber, dass ein Targeting für die Anzeigengruppen nicht möglich ist. Das übernimmt Googles Maschine für den Werbetreibenden. 😉

Schritt 4: Viele passende Anzeigen-Bausteine

Damit Google stets auf passende Anzeigen zurückreifen kann, ist es wichtig, so viele passende Anzeigenbausteine wie möglich zur Verfügung zu stellen. Wichtig ist, dass dabei alles miteinander kombinierbar und beliebig austauschbar sein muss. Google empfiehlt dafür:

  • 5 kurze Anzeigentitel
  • 5 lange Anzeigentitel
  • 5 Logos
  • 15 Bilder (wobei die Verwendung eines Bildes im Querformat und als Quadrat bereits als 2 Bilder zählt :-/)

Mit diesen 4 kurzen Schritten ist die Kampagne direkt startklar und dann heißt es geduldig sein. Das maschinelle Lernen braucht Zeit. Nach einer Lernphase von 2 Wochen empfehlen sich weitere 4 Wochen Laufzeit, bis die Kampagne einigermaßen so läuft, wie sie laufen soll.

 

 

 

 

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Sabrina

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