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Smarte Shopping-Kampagnen in Google Ads optimieren

Smarte Shopping-Kampagnen in Google Ads optimieren

Seit geraumer Zeit bietet Google Ads die Möglichkeit, smarte Shopping-Kampagnen zu schalten. Der Clou dahinter: die Anzeigen erscheinen nicht nur in der Google Suche, sondern zum Beispiel auch auf YouTube. Dabei werden dann nicht nur die klassisch Suchenden angesprochen, sondern auch Nutzer, die den eigenen Shop bereits besucht und sich verschiedenen Produkte angeschaut haben (heißt dynamisches Remarketing). Kombiniert wird das Ganze mit dem maschinellen Lernen durch Google. Das bedeutet, dass die Einstellungsmöglichkeiten für Werbetreibende recht gering sind und damit auch die Möglichkeiten der Optimierung. Trotzdem habe ich mir zu diesem Thema einmal Gedanken gemacht.

Performance der Produkte auswerten

Im Rahmen einer smarten Shopping-Kampagne hat man die Möglichkeit, Produktgruppen zu definieren, die für die Kampagne in Betracht gezogen werden sollen. Wie man es von einer klassischen Shopping-Kampagne kennt, stehen hierfür Attribute wie Artikel-ID, der Produkttyp, Marke u.a. zur Verfügung. Damit das System besser lernen kann, sollte die Auswahl nicht zu klein sein. Entscheidet man sich allerdings dazu, mehrere Marken zu einer smarten Shopping-Kampagne hinzuzufügen, können keine individuellen Gebote vergeben werden. Die Kampagne beruht allein auf der Angabe eines allumfassenden ROAS.

Demnach ist es umso wichtiger, nach einer gewissen Testphase, die Performance der hinterlegten Produkte auszuwerten. Dies ist über den Reiter „Produkte“ einfach möglich. Mithilfe individueller Spalten können die Performance ausgewertet und Rückschlüsse auf Conversions und Kosten pro Conversion gezogen werden. Zwar ist der direkte Ausschluss eines Produkts, im Falle einer schlechten Performance, in dieser Ansicht nicht möglich, doch kann das Produkt über die Produktgruppen-Einstellung individuell hinzugefügt und ausgeschlossen werden.

Einschätzung der Placements

Wie beschrieben, erscheinen die Anzeigen einer smarten Shopping-Kampagne nicht nur in der Google Suche. Umso spannender wäre es zu wissen, wo genau sie erscheinen und wie sie auf den einzelnen Placements performen. Der Reiter „Placements“ ist im Google Ads-Konto unter dem Kampagnentyp zwar bereits existent, doch erscheint dort lediglich die Möglichkeit, Ausschlüsse hinzuzufügen oder einzusehen.

Umso mehr habe ich mich gefreut, bei Bloofusion von der Möglichkeit zu lesen, die Placements doch einsehen zu können – und zwar über die vordefinierten Berichte (Display/Video > automatische Placements (Gruppe)). Je nach Performance der dort aufgeführten Webseiten, App oder auch YouTube-Kanäle können diese ggf. als Ausschlüsse hinterlegt werden. Zwar etwas umständlich, aber immerhin möglich.

Return-on-Ad-Spend anpassen?

Zeigt die smarte Shopping-Kampagne ein Ungleichgewicht zwischen Ausgaben und Einnahmen und ist demnach optimierungsbedürftig, besteht die Möglichkeit, den angegebenen ROAS zu hinterfragen, ob dieser vielleicht einfach zu hoch angesetzt ist. Denn dann ist es wahrscheinlich, dass Google den Zielvorgaben nicht entsprechen kann, aber trotzdem Budget investiert wird, um nach Möglichkeit Conversions zu erzielen.

Ein paar wenige Stellschrauben zur Optimierung einer smarten Google Shopping-Kampagne gibt es. An sich muss man aber tatsächlich vieles der Automatisierung durch Google überlassen. Die Meinungen über den noch recht neuen Shopping-Kampagnentyp gehen weit auseinander. Die einen sind noch recht skeptisch und scheuen die Umstellung darauf. Andere wiederum betreiben Shopping nur noch smart und stellen bereits den Nutzen einer Agentur infrage. Ich für mich bin noch etwas unentschlossen und bin nach einer anfänglichen Umstellungs-Euphorie auf smarte Kampagnen schon wieder etwas zurückgerudert, was einzelne E-Commerce-Kunden betrifft.

Man darf also gespannt sein, wie es mit den smarten Shopping-Kampagnen weitergeht und ob Google einem zukünftig noch mehr Einblick in die Performance bzw. Optionen zur Optimierung zur Verfügung stellt.

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Sabrina

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