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Video Marketing Teil 2: Grundlagen und Umsetzung

Video Marketing Teil 2: Grundlagen und Umsetzung

Design ohne Titel (1)Content ist nicht nur King, sondern auch Königin, Prinz und Prinzessin. Ansprechende, informative und unterhaltsame Inhalte sind nicht nur der Schlüssel zu einem angeregten sozial digitalen Miteinander, sondern auch das Fundament einer erfolgreichen Online Marketing Strategie. Nicht umsonst rudert derzeit Facebook mit kräftigen Zügen von der wachsenden Kapitalisierung des Newsfeeds zurück und hin zum personalisierten sozialen Beziehungserlebnis. Nicht zuletzt aus diesem Grund müssen werbliche Inhalte innerhalb und außerhalb sozialer Netzwerke mehr denn je an die Bedürfnisse und Interessen der Nutzer angepasst werden. Um eine solche nutzerorientierte Ausrichtung kommt selbstverständlich auch das Video Marketing nicht drum rum.

Im letzten Blog-Beitrag zum Thema Video Marketing haben wir erfahren, welches Potential in audiovisuellem Content steckt. Doch wie kann man dieses Potential ausschöpfen und auch den letzten Tropfen Interaktion und Reichweite aus einem Video herausholen?

Hier geht’s zu Video Marketing Teil 1: Vorteile und Chancen

 

Schritt 1: Ziele definieren

Auch im Video Marketing werden mögliche Ziele über den Kaufprozess und dessen Theoriemodelle (AIDA, Customer Journey) definiert. Wie wir gelernt haben, lässt sich vor allem Aufmerksamkeit mit Videos verhältnismäßig leicht generieren. Sinnvolle Ziele sind daher in erster Linie ein gesteigerter Bekanntheitsgrad und hohe Reichweite, die sich durch die Verbreitung in sozialen Netzwerken und potentieller Viralität realisieren lassen. Je besser das Image von Unternehmen, Marken und Produkten ist, umso eher steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Nutzer ein Kaufbedürfnis entwickeln. Video Marketing sollte nicht nur dem Kaufabschluss enden, sondern auch auf langfristige Kundenbindung ausgelegt werden. Mit höherem Customer Lifetime Value eines Kunden steigt auch der ROI für die ursprüngliche Investition in Video Marketing.

 

Schritt 2: Zielgruppe erreichen

„Wenn uns die Zielgruppe nicht versteht, dann ist sie nicht unsere Zielgruppe.“ – Markus Kutter

Im undurchdringlichen Dschungel der digitalen Reizüberflutung ist es wichtig, sein Potential nicht nach dem Motto „Hier bin ich! Wer will mich?“ in den Sand zu setzen, sondern potentielle Kunden möglichst streuverlustarm und zielgerichtet anzusprechen. Individuelle Lebenswelten und Bedürfnisse haben dabei nicht nur Einfluss auf die Relevanz des eigentlichen Produktes, sondern auch die Art des gestalteten Contents. Ein Teenager hat ein anderes Nutzerverhalten, als ein gestandener Erwachsener. So sind es neben dem Alter auch Faktoren wie Herkunft, Interessen, soziales Umfeld, Einkommen und Bildung, welche die Art und Ausrichtung, und somit nicht zuletzt den Erfolg des Video Marketings beeinflussen.

 

Schritt 3: Video Format wählen

Video Marketing sollte den Nutzern einen Mehrwert bieten und Content nicht allein des Contents wegen vorgesetzt werden. Je nach Unternehmen, Marke und Produkt bieten sich verschiedene Video Formate an, um die Nutzer zu erreichen, zu unterhalten und zu binden. Je nach Format lassen sich unterschiedliche Wirkungen erzielen und Faktoren wie Bekanntheitsgrad, Interesse, Image und Kundenbindung beeinflussen.
Imagevideos – Interessante Vorstellung von Hintergrundinformationen, Mitarbeitern, Produktion oder Unternehmensphilosophie
Produktvideos – Hervorhebung von Alleinstellungsmerkmalen und besonderen Features (Qualität, Preis, Service, usw.)
Erklärvideos – Anschauliche und interessante Vermittlung komplexer Sachverhalte
Tutorials – Zusätzliche Details zu Anwendung und alternativen Möglichkeiten (DIYs, Tipps vom Profi, usw)
Interviews, Webinare, Reportagen, Recruiting-Videos und viele mehr

 

Tipps für wirkungsvolle Online Videos

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Schritt 4: Platzierung und Verbreitung

„Ohne Werbung Geschäfte zu machen ist, als winke man einem Mädchen im Dunkeln zu.“ – Stuart Henderson Britt

 

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Quelle: https://www.edeka.de/gewinnspiele/supergeil/supergeil/supergeil.jsp

 

Wir gehen davon aus, das fertige Video ist ein Meisterwerk und an Innovation, Humor und Qualität nicht zu übertreffen. Nun reicht es natürlich nicht aus, das Video auf Youtube oder Facebook hochzuladen und abzuwarten was passiert. Es genügt nicht, als Ziel „Reichweite“ zu definieren und dann nicht aktiv zur Verbreitung der Inhalte beizutragen. Facebook, Instagram und Co bieten reichlich Möglichkeiten, Inhalte zu veröffentlichen und mit der Welt zu teilen. Warum auf ein Medium beschränken, wenn man sie alle haben kann? Wie wäre es beispielsweise mit der Veröffentlichung auf Youtube, einem Video Post auf Facebook, einer Ankündigung auf Twitter, einem Behind-The-Scenes auf Instagram und einer Einbindung auf der eigenen Homepage?

Bestes Beispiel für eine erfolgreiche Kanal übergreifende Video Marketing Kampagne ist der „Super-Geil“ Werbespot von Edeka. Millionenfache Klicks, zahllose Zeitungsartikel und Nachahmer sprechen für den viralen Durchbruch der Kampagne. Neben der Einbindung auf der eigenen Homepage, verstärkte Edeka die Beitragspräsenz durch Beiträge auf Facebook und die Verbreitung via Youtube. Cross Channel Marketing ist auch im Video Marketing eine gute Idee, um möglichst viele Menschen zu erreichen und der viralen Verbreitung einen kleinen Schubs in die richtige Richtung zu geben.

 

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Quellen: https://www.facebook.com/Edeka/posts/585515494857622:0
https://www.youtube.com/watch?v=jxVcgDMBU94

 

 

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Steven

Trainee Marketing Management bei Klickkomplizen GmbH
Ich bin der neuste Zugang bei den Klickkomplizen und stehe dem Team als Trainee in den Bereichen Social Media Marketing und Content Management zur Seite. Ich bin gespannt, welchen spannenden Themen wir bald gemeinsam auf den Grund gehen werden.

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