Logo erstellen – 3 Tipps für den Weg vom Briefing zum fertigen Entwurf

Logo erstellen – 3 Tipps für den Weg vom Briefing zum fertigen Entwurf

Ein neues Logo zu erstellen ist für jeden Designer eine Herausforderung. Es ist ehrlich gesagt die Meisterdisziplin, denn das Logo steht im Mittelpunkt des Unternehmens und prägt das Image zum großen Teil mit. Deshalb gibt es einige Faktoren, die bei der Erstellung eines Logos zu beachten sind.

Ein Logo erstellen ohne den Kunden zu kennen? Unmöglich!

Wer glaubt, er könne ein Logo erstellen ohne den Kunden zu kennen, irrt gewaltig. Zwar ist ein persönlicher Kontakt im heutigen Internetzeitalter nicht mehr zwingend erforderlich, aber gerade bei kleineren Unternehmen oder Einzelpersonen bietet es sich an. Oft lässt man heutzutage schon vor dem ersten Termin dem Kunden einen Fragenkatalog zukommen. Der Auftraggeber muss sich somit ebenfalls Gedanken über die bevorstehende Logoerstellung machen.

Dabei werden vom Designer meist Fragen gestellt wie:

  • Was erwarten Sie von Ihrem neuen Logo?
  • Was ist Ihre Firmenphilosophie?
  • In welchen Arbeitsfeldern agiert Ihre Firma?
  • Wer sind Ihre Konkurrenten und was gefällt Ihnen an denen und was nicht?
  • Benötigen Sie einen Slogan?

Interessant kann hierbei auch ein Blick in den Business Plan sein.

Nach dem Briefing sollte der erste Schritt beim Erstellen eines Logos ganz klar die ausgiebige Recherche über das Unternehmen sein. Den Kunden und seine Firma verstehen, ist das A und O für das Erstellen eines individuellen Logos.

Ein Logo mit Widererkennungseffekt erstellen

Ein Logo aus der Internet Wühlkiste „Logo free“ oder „Logo kostenlos“ erfüllt ganz und gar nicht den Effekt der Identität und Widererkennung. Im Gegenteil – ein Logo was frei oder für kleines Geld im Internet verfügbar ist, haben sicherlich verschiedene Firmen aus unterschiedlichen Branchen. Das Ziel beim Gestalten eines Logos sollte nicht der massentaugliche Einheitsbrei sein, sondern ein individuell erstelltes Logo mit starkem Widererkennungseffekt.

Dabei kann man ruhig auch mal Grenzen überschreiten und dem Kunden mit „mutigen“ oder Branchen atypischen Farben überzeugen. Auch kann eine Wortmarke mit einer modifizierten Schrift eine starke Außenwirkung haben.

Ein Logo zu erstellen, braucht seine Zeit – von vielen Entwürfen zu einem Logo

Ein Logo sollte nie ein Schnellschuss sein. Eine Deadline zu setzten, ist durchaus völlig in Ordnung. Aber der Designer braucht Zeit. Je intensiver er sich mit der Gestaltung des Logos beschäftigt, desto besser wird meist auch das Ergebnis. So kann ein Entwurf eine reine Wortmarke sein, aber auch eine Kombination aus Schrift und Grafik kann die gewünschte Wirkung erzeugen. Vielleicht überrascht den Kunden aber auch eine überzeugende Bildmarke und er entscheidet sich dafür.

Üblich ist es, die Entwürfe mit dem Designer gemeinsam zu diskutieren. Vielleicht ergibt sich dadurch noch eine neue Variante. Ist der perfekte Entwurf für den Kunde gefunden, gilt es diesen in der Reinzeichnung zu verfeinern und das Farbkonzept anzupassen. Am Ende steht ein Logo für die verschiedenen Anwendungsbereiche. Hier gilt es besonders die verschiedenen Farbmodi von Druck und Web zu berücksichtigen.

Neu erstelltes Logo der Firma FSG 

Logo-erstellen-Relaunch

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Julia

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