SEA Camp 2015 in Jena – aller guten Dinge sind 3

SEA Camp 2015 in Jena – aller guten Dinge sind 3

Letzte Woche fand bereits zum dritten Mal das SEA Camp im schönen Jena statt. Drittes SEA Camp in JenaWie auch die Jahre zuvor stürmten wieder viele SEA-begeisterte Menschen aus ganz Deutschland in die Kleinstadt, um sich im Bereich Suchmaschinenmarketing weiterzubilden und auszutauschen.

Ganz dem Charakter eines Barcamps entsprechend wurde am frühen Morgen gemeinsam mit allen Teilnehmern über die Verteilung der Sessions abgestimmt. Im Gegensatz zu den letzten SEA Camps fanden erstmalig vier Sessions gleichzeitig statt – insgesamt 28 Sessions zu je 50 Minuten. Es sollte ein langer Tag werden! Nach dem Startschuss hatte man die Qual der Wahl. Sabrina erwies sich als alter Hase auf dem SEA Camp, denn anders als ich, war sie bereits zum dritten Mal mit dabei. Weswegen wir uns dieses Jahr auch für ein getrenntes Recap entschieden haben. :)

Peggy – Der SEA Camp Newbie

Um möglichst viel Wissen wieder mit nach Leipzig zu nehmen, teilten Sabrina und ich uns für die Sessions auf. Bei mir ging es bis zum Mittag um saisonales Bidmanagement und Mobile Marketing mit AdWords. Wobei ich speziell die Session zum Mobile Marketing sehr interessant fand und mir die Tipps für das Schreiben von mobilen Anzeigen zukünftig zu Herzen nehmen werde. In Runde zwei wurden dann Themen aus den Bereichen Suchanfrageberichte auswerten, Excel ist dein Freund und Google Shopping Ads abgehandelt. Hier war das ein oder andere Thema vielleicht etwas zäh und man ärgerte sich, sich dann nicht doch für eine der anderen Sessions entschieden zu haben.

Mein persönliches Highlight an dem Tag war das Experten Panel als letzte Session. Hier wurde darüber diskutiert, wie die Zukunft der Suchmaschine aussieht, ob lieber automatisiert oder händig an AdWords Konten arbeiten oder inwiefern Amazon eine Konkurrenz für Google darstellt. Dabei war es sehr interessant, den Experts zu lauschen, wie sie zu den einzelnen Themen stehen.

Sabrina – Der alte Hase beim SEA Camp

Aller guten Dinge sind 3, dachte ich mir und so ging es auch dieses Jahr wieder zum SEA Camp. Die letzten beiden Veranstaltungen habe ich als sehr fruchtbar empfunden und bin mit entsprechend hohen Erwartungen nach Jena gereist. Unter die altbekannten Gesichter haben sich zahlreiche neue gemischt und der Anteil der Frauen unter den Besuchern scheint immer mehr zu wachsen. Nach wie vor ist es aber ein gemütlicher Haufen und das sollte sich das SEA Camp auch für 2016 unbedingt bewahren.

Für mich ging es zu allererst zu Peter Henses Session zum Thema „SEA & Law“. Einer ähnlichen hatte ich bereits letztes Jahr gelauscht, doch Peter hat es dieses Jahr geschafft, neue Urteile und auch Entwicklungen aufzuzeigen. Mulmiges Bauchgefühl, ob die eigenen SEA-Konten denn wirklich alle rechtskonform sind, gab es inklusive! J Olaf Kopp hat anschließend seine Session für alle zum Mitmachen geöffnet. Gemeinsam wurde der Einsatz von Tools für die eigene Arbeit an Konten und in einer Agentur diskutiert. Ein größeres Thema 2015 waren auch Attributionsmodelle.

SEA Camp in Jena

Timo Wöhrle hat mit uns ein paar Erkenntnisse aus eigenen Konten geteilt bevor es für mich weiter zur Session über RLSA von Hannes Richter ging. Spannend für mich war hier vor allem der erste kleine Einblick in die Beta-Phase von RLSA für Google Shopping. Sehr unterhaltsamen Charakter hatte die „Battle“ zwischen den Online Marketing-Verantwortlichen von Bon Prix und MyTheresa.com. Danke Jungs, für die Einblicke in internationales Marketing und die Psyche der Frau beim Kaufen von Mode. Thomas Grübel hat anschließend Mut gemacht, dass es möglich ist, Nutzer, die Cookies löschen oder von verschiedenen Geräten aus im Netz unterwegs sind, zu tracken. Die Session von Franziska Hagen zum Thema A/B-Testing war für mich der Abschluss eines langen Tages voller Input.

Bei einem leckeren Snack Buffet und einem Glas Wein oder Bier wurde sich am Abend mit den noch übrig Gebliebenen ausgetauscht und leise gelauscht, was der ein oder andere aus dem Nähkästchen zu plaudern hat. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an die Veranstalter. Wir freuen uns jetzt schon wieder auf nächstes Jahr!

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