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Google Ads Keyword-Planer: Keyword-Ideen finden

Google Ads Keyword-Planer: Keyword-Ideen finden

Der Google Ads Keyword-Planer ist ein kostenloses Tool von Google mit dem relevante Keywords zu einem bestimmten Thema gefunden werden können. Die Idee hinter dem Google Ads Keyword-Planer ist das Finden von Keywords die zu den eigenen Produkten, Dienstleistungen und Zielgruppen passen. Wenn unser Produkt eine Gitarre ist, dann können wir Keyword-Ideen zu diesem einholen, um die eigene Website bzw. den eigenen Shop darauf zu optimieren und so eine bessere Auffindbarkeit bzw. Relevanz zu schaffen. Zudem können die Keywords gleich in einem Plan gelistet sowie in einer Anzeigengruppe verwendet werden. Damit wird für unser Keyword „gitarre“ Ergebnisse bekommen, kann unterschiedlich vorgegangen werden:

Keyword-Ideen vom Keyword-Planer erhalten

Um neue Keyword-Ideen auszuspucken, die uns interessieren, haben wir im Keyword-Planer zwei Möglichkeiten. Wir können zwischen Mit Keywords beginnen und Mit einer Website beginnen wählen, dabei wird bei Ersterem unser Suchbegriff „gitarre“ gebraucht. Zudem kann auch eine individuelle Webseite nach unseren Keywords gefiltert werden. Wenn wir mit einer Website beginnen, dann erhalten wir von Google alle relevanten Keywords aus der von uns eingegebenen Website – hier könnte ein Mitbewerber stehen.

Eingrenzung der Suche

Eine Eingrenzung der Suche nach Keywords im Keyword-Planer kann mittels Anpassung der Region, der Sprache, dem Netzwerk und der zeitlichen Ausrichtung erfolgen. So kann beispielsweise „gitarre“ für Sachsen im letzten Monat im Google Netzwerk und deren Suchnetzwerk-Partner gesucht werden. Die Suchnetzwerk-Partner sind Webseiten, die eine Partnerschaft mit Google eingegangen sind und ihre Webseite für die Ausspielung von Anzeigen anbieten. Wählt man dagegen nur das Google-Netzwerk aus, dann bekommen wir Ergebnisse der Google-Suche und weitere Google-Suchwebseiten wie Google Maps. Automatisch schlägt der Google Ads Keyword-Planer unter Suche ausweiten auch artverwandte Keywords vor. An unserem Beispiel „gitarre“ werden uns zum Beispiel „klavier“, „bass“ usw. vorgeschlagen. Möchten wir Markennamen in den Suchergebnissen anzeigen, kann das ebenfalls von uns angepasst werden.

Der Filter ermöglicht es uns die Ergebnisse der Suche zu beeinflussen, um ein noch genaueres individuelles Ergebnis zu erhalten. Dabei können wir entscheiden, ob bestimmte Wörter enthalten sein müssen oder eben herausgefiltert werden müssen. Zum Beispiel können „Nicht jugendfreie Vorschläge“ ebenfalls einbezogen werden.

Visualisierung im Keyword-Planer

Wenn wir unsere Keywords eingegeben haben, können wir im Google Ads Keyword-Planer Informationen zum Trend der Gerätenutzung und des Standorts visuell abrufen. Diese Daten können uns noch einmal Aufschluss darüber geben mit was und wo der Suchende unterwegs ist. Auch ist ein zeitlicher Trend in einem von uns eingestellten Zeitraum erkennbar, wodurch wir erkennen können in welchen Monat oder Monaten am häufigsten „gitarre“ gesucht wurde.

 

Wichtige Begriffe in den Keyword-Ergebnissen

In den Suchergebnissen erhalten wir neben den Keyword-Ideen noch weitere wichtige Kennzahlen, die auf unsere voreingestellten Sucheinstellungen eingegrenzt sind. Die durchschnittlichen Suchanfragen pro Monat zeigen uns das Suchvolumen des Keywords und deren Varianten an. Für Nutzer, die keine genügenden Umsätze mit Google Ads nachweisen können, bekommen nur grobe Zahlen, wie 10 -100 statt 2.900, angezeigt. In der Ergebnistabelle können wir ganz einfach links, mit einem Klick in das Kästchen, unsere Auswahl konkret zu einem Plan hinzufügen. Google Ads ermöglicht die gewählten Keywords gleich für die Google-Anzeigengruppen hinzuzufügen.

Die angezeigten Keywords des Google Ads Keyword-Planers unterliegen einem Wettbewerb zwischen vielen einzelnen Werbetreibenden. Wenn wir das Keyword nun in ein Anzeigen-Placement unterbringen würden, würde Google in der Spalte „Wettbewerb“ einschätzen, wie hoch die Wettbewerbsfähigkeit des Keywords in der Anzeige wäre. Eine hohe Wettbewerbsfähigkeit wird mit „hoch“ gekennzeichnet. Eine geringere Wettbewerbsfähigkeit wird mit „Mittel“, „Gering“ oder „-“ gekennzeichnet. An der Wettbewerbsfähigkeit (indexierter Wert) können wir an einem Wert von 0 – 100 ablesen, wie stark der Wettbewerb zwischen den Werbetreibenden um das Keyword ist. Für das Keyword „gitarre“ habe ich eine hohe Wettbewerbsfähigkeit in einem Anzeigen-Placement, steige aber auch in einen hart umkämpften Wettbewerb (100) mit anderen Werbetreibenden ein.

Gebotsschätzung für obere Positionen

Die Spalten für die Gebote geben uns einen geschätzten Durchschnittspreis aus, den Werbetreibende in der Vergangenheit für einen Cost-Per-Click bezahlt haben. Dabei variieren die Preise stetig und die oberen Positionen sind immer teurer, da der Besucher oftmals bei der ersten Anzeige hängen bleibt. Somit ist die Anzahl der Klicks und der Conversions dort oftmals höher als im unteren Bereich. Der Werbetreibende muss nicht unbedingt den geschätzten Preis bieten, jedoch sinkt die Wahrscheinlichkeit an erster Stelle angezeigt zu werden dadurch gegebenenfalls. Wenn man dagegen den exakten Preis bietet, ist es trotzdem noch lange keine Garantie auf der obersten Position oder gar der ersten Suchergebnisseite zu landen. Auf der zweiten und dritten Seite kann ebenfalls noch eine Platzierung erfolgen. Eine zu hohe Gebotsschätzung kann sowohl auf eine niedrige Qualität (mehr zum Google Ads Qualitätsfaktor) oder großen Wettbewerb zurückzuführen sein.

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Patrick Ehrhardt

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