Drei Klickkomplizinnen, viele Insights und noch mehr Gespräche
Man könnte sagen: Die Klickkomplizen sind Wiederholungstäterinnen. Zumindest was das SEA Camp in Jena betrifft. Denn wer einmal beim SEA Camp dabei war weiß: Hier geht es nicht darum, sich stundenlang berieseln zu lassen und heimlich auf den Laptop zu schielen. Hier geht es um Austausch, Diskussionen und genau die Art von Gesprächen, die man sonst nur zwischen zwei Calls und drei Teams-Nachrichten irgendwo dazwischen quetscht.
Und genau deshalb sind wir auch dieses Jahr wieder nach Jena gefahren. Dieses Mal zu dritt: Kerstin, Michaela und Caroline.
Barcamp heißt: Du bekommst nicht, was du erwartest – sondern das, was du brauchst
Das SEAcamp ist ein klassisches Barcamp. Bedeutet: Die Agenda entsteht erst vor Ort. Keine festgezurrten Slots Wochen im Voraus, sondern Themen, die genau dann relevant sind, wenn alle im Raum sitzen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Sessions geht es direkt los mit der Planung. Super schnell und unkompliziert umgesetzt. Vom ersten Kaffee am Morgen bis zu den Sessions am Nachmittag ist alles so aufgebaut, dass genug Raum für Input und Austausch bleibt.
Fachlich viel mitgenommen – von Basics bis Deep Dive
Was das SEA Camp auch 2026 wieder besonders stark macht: die Bandbreite der Themen. Von Grundlagen bis zu sehr spezifischen Themen für echte SEA-Nerds war alles dabei. Immer mit Input, der am Ende bestenfalls zu einem spannenden Wissensaustausch führte. Statt fertiger Best Practices gab es also vorwiegend eines: echte Einblicke aus der Praxis. Dinge, die funktionieren, und genauso offen auch Dinge, die eben nicht funktionieren.
Ein wiederkehrendes Thema war dabei der Umgang mit Automatisierung und KI im SEA-Alltag. Die Erwartung, dass neue Features automatisch bessere Ergebnisse liefern, wurde an vielen Stellen relativiert. Vielmehr ging es darum, die Systeme richtig zu verstehen, sinnvoll zu steuern und vor allem mit den richtigen Daten zu versorgen. Denn genau da liegt oft der Knackpunkt: fehlende oder unzureichende Signale. Auch Zielgruppen wurden neu gedacht. Nicht mehr als starres Targeting-Instrument, sondern als Signalgeber, der den Algorithmus unterstützt, bessere Entscheidungen zu treffen.
Und ein weiterer wichtiger Punkt: der Blick über den Tellerrand. Tools, Datenquellen und qualitative Insights spielen eine immer größere Rolle, um Kampagnen wirklich zu verstehen und weiterzuentwickeln. Was man aus den Sessions insgesamt gut mitnehmen konnte: SEA wird nicht einfacher – aber smarter.
Drei Klickkomplizinnen mittendrin im SEA Camp
Das SEA Camp bleibt das, was es sein soll: ein Ort für Austausch auf Augenhöhe. Man geht mit einer vagen Idee in die Sessions rein und kommt mit einem Kopf voller Notizen, Gedanken und „Das müssen wir unbedingt testen“ wieder raus. Genau deswegen waren wir dieses Mal zu dritt vor Ort, um möglichst viel mitzunehmen:
- unterschiedliche Perspektiven auf Sessions
- schneller Abgleich („War das bei dir auch so?“)
- und natürlich: dreimal so viel Input, den man hinterher teilen kann
Unser Fazit: Fachlich war das Ganze stark und gleichzeitig angenehm breit aufgestellt. Und der Raum für Erfahrungsaustausch? Genauso groß, wie er sein sollte.
Es war wie immer eine große Freude und wir freuen uns jetzt schon aufs nächste Jahr.
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Caro
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