Auf welcher Anzeigenposition eure Google Adwords Anzeige geschaltet wird, ist grundlegend von dem allgemeinen Anzeigenrang abhängig und lässt sich für jedes hinterlegte Keyword berechnen. Der Anzeigenrang entscheidet darüber, ob eure Anzeige auf Position eins, zwei oder drei geschaltet wird. Der Anzeigenrang mit dem höchsten Wert wird demnach bei einer Suchanfrage an Position eins geschaltet. Wer aufmerksam arbeitet und stets sein Konto optimiert, kann mit einer guten Strategie nicht nur seinen Adwords Anzeigenrang verbessern, sondern auch Kosten einsparen.
Formel zur Berechnung des Adwords Anzeigenrang
Wichtig ist, dass man die Anzeigenposition wie sie im Google Adwords Konto ausgegeben wird, nicht mit dem Anzeigenrang verwechselt. Der Adwords Anzeigenrang beeinflusst lediglich die Anzeigenposition bei der Anzeigenschaltung auf eine Suchanfrage und wird demzufolge auch nicht im Konto ausgegeben. Je höher der Anzeigenrang ist umso besser ist die Anzeigenposition.
Grundlegend setzt sich der Adwords Anzeigenrang aus zwei Größen zusammen. Zum einem dem Qualitätsfaktor und zum anderen dem maximalen Klickpreis (max. CPC).
Google Adwords Anzeigenrang = max. CPC x Qualitätsfaktor
Am oberen Beispiel wird deutlich, welche Auswirkungen der Qualitätsfaktor und der maximale CPC auf den Anzeigenrang haben. Dem Werbetreibenden 1 kann man prinzipiell eine schlechte Anzeigenposition voraussagen. Um hier weiter vorn zu ranken, sind der Qualitätsfaktor und der Klickpreis zu schlecht. Werbetreibender 2 hat einen durchschnittlichen Qualitätsfaktor aber dafür einen höheren Klickpreis zu bieten und kann somit einen besseren Adwords Anzeigenrang verzeichnen. Werbetreibender 3 dagegen hat einen optimalen Qualitätsfaktor aber einen geringen maximalen CPC. Im Vergleich zu Werbetreibenden 2 sieht man in diesem Beispiel perfekt, wie man durch Optimierung der einzelnen Keywords gute Anzeigenränge verzeichnen und Geld einsparen kann.
Wie kann ich den Adwords Anzeigenrang optimieren?
Um den Google Adwords Anzeigenrang zu beeinflussen und zu optimieren, solltet ihr den maximalen CPC oder den Qualitätsfaktor verbessern.
Den maximalen CPC optimieren
Grundsätzlich besagt der maximale CPC nur, was man bereit ist, für einen Klick auf seine Anzeigen auszugeben. Klickt also jemand auf eure Anzeige, werdet ihr nie mehr ausgeben als den angegebenen maximalen Betrag. Weisen einige Keywords einen schlechten Qualitätsfaktor auf, ist es sinnvoll, hier den maximalen CPC zu erhöhen, um somit den Anzeigenrang zu steigern.
Da es den Werbetreibenden leider verwehrt bleibt einen Einblick in die Klickpreise der Konkurrenz zu bekommen, bietet es sich an, die Spalten in der Keyword-Übersicht um zwei wichtige Informationen zu erweitern. Unter dem Punkt Spalten anpassen –> Attribute findet man zum einen die Spalte „Geschätztes Gebot für die erste Seite“ und zum anderen die Spalte „Geschätztes Gebot für obere Position“. Anhand dieser Werte lässt sich abschätzen, wie weit man unter oder über dem Gebot für die gewünschten vorderen Positionen liegt und man kann den eigenen maximalen Klickpreis perfekt anpassen.
Adwords Qualitätsfaktor für den Google Anzeigenrang verbessern
Der Qualitätsfaktor wird grundsätzlich durch drei wichtige Größen beeinflusst: die voraussichtliche Klickrate, die Zielseitenerfahrung sowie die Anzeigenrelevanz. Das heißt also, wie relevant ist das Keyword in Bezug auf die Landingpage, die Anzeige und die allgemeine Suchanfrage.
Klickrate:
Die Klickrate ist ein Prozentsatz, der angibt, wie viele Google Nutzer, nachdem Sie eine Anzeige gesehen haben, auch darauf geklickt haben. Wer hier eine gute Keywordliste pflegt, zielgruppenorientiert arbeitet und optimierte Anzeigentexte erstellt, hat gute Chancen auf eine Steigerung des Qualitätsfaktors.
Landingpage:
Diese sollte mit den Begrifflichkeiten der einzelnen Keywords übereinstimmen. Habt ihr also als Keyword die Begriffe “teambuilding” und “teamevents” hinterlegt aber beide Begrifflichkeiten tauchen nicht auf eurer Zielseite auf, wird Google die Zielseitenerfahrung der Keywords negativ bewerten und euer Qualitätsfaktor sinkt. Hier also immer darauf achten, dass nur Keywords hinterlegt werden, die auch in Verbindung mit eurer Landingpage stehen. Falls dies nicht der Fall ist, lassen sich im Nachhinein natürlich immer noch Optimierungsmaßnahmen an der Landingpage vornehmen.
Anzeigenrelevanz:
Grundlegend ist es wichtig, dass man nie nur eine einzige Anzeige laufen lässt. Lasst ihr mehrere Anzeigen mit unterschiedlichen Inhalten gegeneinander laufen, fällt im späteren die Optimierung leichter und die Wahl auf eine optimale Google Adwords Anzeige ist eindeutiger. Ausschlaggebender Punkt für den Adwords Qualitätsfaktor ist die Anzeigenrelevanz. Die hinterlegten Keywords sollten immer in den Anzeigen auftauchen und in Verbindung miteinander stehen. Taucht der Suchbegriff in den Anzeigen auf, wird dieser fettgedruckt hinterlegt und fällt dem Suchenden besser ins Auge.
Peggy
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