Albina unterwegs in Israel

Albina unterwegs in Israel

Angesichts des viel zu kurzen und eher sonnenarmen Sommers in diesem Jahr habe ich die kühle Heimat gegen deutlich wärmere Gefilde getauscht und bin mit meinem großen Rucksack auf den Schultern, Jesussandalen an den Füßen und einer ganzen Menge Erwartungen im Kopf nach Israel gereist.

NazarethGestartet habe ich meine 3-wöchige Tour  in Jerusalem, dem religiösen Herzen des Landes, wo ich mit meinen Weggefährten einige interessante Tage verbracht habe:  so bin ich durch enge Gassen geschlendert, hab hier türkischen Kaffee und da frisch gepressten Granatapfelsaft genossen, die Klagemauer und den Ölberg besichtigt und während meines kurzen Besuchs der Grabeskirche 3 verschiedene Konfessionen nacheinander und nebeneinander ihre Messe abhalten sehen. Auch ein Tages-Besuch in Yad Vashem hat nicht fehlen dürfen – auf dem Gelände des Mt. Zion im Westen der Stadt thematisiert nicht nur ein beeindruckendes Museum den Holocaust und seine Opfer, sondern auch zahlreiche Denkmäler gedenken der Helden, die sich dem Nazi-Regime widersetzten.

Haifas Küste

Nach diesem vor allem geschichtlich lehrreichen interessanten Programm habe ich den Bus nach Tel Aviv genommen, um mich wieder in die heutige Zeit versetzen zu lassen, im Mittelmeer zu plantschen und mir die Bauhausarchitektur vor Ort näher anzusehen. Die Stadt ist nicht nur ihrem Alter nach sondern auch in ihrer Mentalität sehr jung: hier steigen Partys, werden Konzerte veranstaltet und Touristen aus der ganzen Welt amüsieren sich bis in die Nacht hinein. Nach einigen Tagen hatte ich davon aber schon wieder genug – viel lieber wollte ich noch mehr von dem kleinen Land und seiner Geschichte erfahren.

Also Mietwagen geliehen, Rucksäcke in den Kofferraum und ran ans Steuer – bzw. für mich besser gesagt auf den Beifahrersitz. Nie im Leben hätte ich mir getraut, selbst zu fahren, da der Fahrstil der hiesigen Bevölkerung mit ständigem Hupen, Gedrängel und dem Ignorieren von Vorfahrtsregeln insbesondere in Kreisverkehren verbunden ist. Auf diesem Wege besten Dank an den Fahrer, der uns unfallfrei und unversehrt durchs Land gefahren hat.

Zsfad

Unsere Reise führte uns an das Ufer des See Genazareths im Osten des Landes, wo wir zunächst die verschiedensten Zeltplätze ausprobiert haben und dann – ganz versteckt – eine verlassene Dattelpalmenfarm entdeckt, auf der wir unser Zelt aufgeschlagen und uns die Bäuche mit drei verschiedenen Dattelsorten vollgeschlagen haben. Weiter sind wir von hier aus nach Zsfat, eine Stadt voller Künstler, gutem Käse und unzähligen Treppen. Aller 5 Meter musste man entweder hinab oder hinauf steigen – ein spannendes Labyrinth!  Auch den drittältesten Hafen des Mittelmeers (Akko), die Stadt Haifa mit ihrem bezaubernden Bahai-Garten und Nazareth waren sehr sehenswert.

Auch der Westbank, den palästinensischen Bereich des Landes, habe ich einen Besuch abgestattet und dort Bethlehem besucht und mir das Land auf der anderen Seite der Mauer angesehen.

ein ganz normales Frühstück in Israel

In den letzten Tagen der Reise standen die höchsten und tiefsten Regionen des Landes auf dem Plan: erst ging es in die Berge im Golan Wandern. Danach sind wir an den tiefsten und zugleich salzigsten Punkt der Erde gefahren: ans Tote Meer. Nach einem langen Bade in dem salzigen Wasser habe ich mich wie es sich gehört auch in den gesunden schwarzen Schlamm des Sees gehüllt, der die Haut zart machen soll…

Und schon ging es mit einem großen Sack voller Gewürze, leerem Geldbeutel und einem Bauch voller Hummus, Falafel, Kataif, Schawarma und Pita wieder zurück – zu bald, wenn man mich fragt, auch wenn ich das Herbstwetter in Deutschland und natürlich das Büro schon ein bisschen vermisst habe :)

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Albina

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