E-Mail Marketing

Welche Risiken gibt es bei Newslettern? – Tipps & Tricks fürs E-Mail-Marketing

Welche Risiken gibt es bei Newslettern? – Tipps & Tricks fürs E-Mail-Marketing

 

Das E-Mail-Marketing stellt eines der beliebtesten Methoden des Direktmarketings dar. Für Unternehmen ergeben sich viele Vorteile aus dem E-Mail-Marketing via Newsletter, so zum Beispiel:

  • Stärkung der Kundenbindung
  • Umsatzsteigerung
  • Neukundengewinnung
  • Lead-Generierung
  • Kundenrückgewinnung usw.

Auf dem Markt gibt es viele Anbieter von Newsletter Software, welche viele Funktionen und Möglichkeiten bieten, dennoch stehen viele Unternehmen einigen Fragen und Herausforderungen bei der Erstellung sowie Planung neuer Newsletter gegenüber. Was genau die Hauptrisiken für Unternehmen sein können und passende Tipps, wie man diese möglichst umgehen kann, liefert euch dieser Artikel.

 

E-Mail-Marketing

 

 

Auf folgende Punkte sollte geachtet werden:

Risiko Blacklist

Auf der Blacklist stehen Server, die in Bezug auf E-Mail-Kommunikation negativ aufgefallen sind. Die E-Mail-Anbieter ordnen demnach versendete E-Mails von diesen Servern als Spam ein.

Lösung:

Als E-Mail-Versender sollte man sich um seine Reputation bemühen oder passende E-Mail-Dienstleister auswählen, die sich darum kümmern. Eine negative Reputation kann z.B. zustande kommen, wenn Empfänger die Mails in der Vergangenheit vermehrt als Spam markiert haben oder diese mehrmals nicht zustellbar waren. Vermieden werden sollte auch, sehr viele E-Mails in kurzen Zeitabständen zu versenden. Im Auge behalten sollte man die seriöse Wirkung der E-Mails. Typisch Spam-Schlagwörter wie „Viagra“ oder „Sex“ vermeidet man am besten. Des Weiteren empfiehlt es sich veraltete E-Mail-Adressen, die häufig Bounces produzieren aus dem Verteiler zu löschen. Auch auf dynamische IP-Adressen sollte verzichtet werden, da diese sich häufig auf Blacklisten finden lassen.

 

Risiko nur E-Mails im Textformat

Der Kunde nutzt einen E-Mail-Anbieter, der nur E-Mails im Textformat zulässt oder er hat in seinen Sicherheitseinstellungen hinterlegt, dass er nur E-Mails in dieser Form empfangen möchte.

Lösung:

Nachrichten sollten so gestaltet sein, dass sie auch ohne HTML, Bilder oder eingebetteten Code jeder Art vernünftig lesbar und für den User in ihrer Kundennutzen-Aussage klar verständlich bleiben.

 

Risiko Geringer Adressbestand

Besonders bei kleineren Unternehmen kann es vorkommen, dass nur ein geringer Adressbestand vorhanden ist, mit dem gearbeitet werden kann. Es existieren zwar unterschiedlichste Adressanbieter, von denen sich Adressen kaufen lassen, aber diese unterscheiden sich teilweise erheblich von der Qualität. Des Weiteren ist darüber nachzudenken, ob es überhaupt sinnvoll ist, Adressen einzukaufen, denn in der deutschen Gesetzgebung ist vorgeschrieben, dass zu jeder E-Mail-Adresse, zu der ein Newsletter versandt wird, eine Werbeeinwilligung vorliegen muss.

Lösung:

Gute Möglichkeiten qualitative Leads und Adressdaten der Kunden zu erhalten sind beispielsweise Aktionen oder Gewinnspiele auf euren Social Media-Kanälen. Dabei sind wir natürlich gern behilflich. Ansonsten könnt ihr gern unsere Blogbeiträge zu GEWINNSPIELE BEI FACEBOOK ZUR FAN-AKQUISE und FACEBOOK GEWINNSPIELE AUF DER FANSEITE – WELCHE ARTEN GIBT ES?  noch einmal durchlesen.

 

Risiko Rechtliche Herausforderungen

Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)  soll verhindern, dass Marktteilnehmer in unzumutbarer Weise belästigt werden. Konkret liegt so eine Belästigung vor, wenn der Versender der E-Mail vom Empfänger keine ausdrückliche Einwilligung für den Erhalt von Werbe-Mails besitzt.

Weitere mögliche Gründe für eine Abmahnung:

  • der Absender verschleiert oder verheimlicht seine Identität
  • die Tatsache, dass es sich um ein kommerzielles Angebot handelt wird verschleiert
  • der Empfänger wird in der Mail aufgefordert wird, eine Website aufzurufen, die ein verschleiertes kommerzielles Angebot enthält
  • die E-Mail enthält keine Möglichkeit, mit der der Empfänger das künftige Zusenden von Mails untersagen bzw. sich austragen kann

 

Lösung:

Jeder Newsletter benötigt vor der Versendung unbedingt das Einverständnis des Kunden, damit teure Unterlassungsklagen vermieden werden können. Gängig ist das Double-Opt-In-Verfahren, welches zweistufig aufgebaut ist. Im ersten Schritt trägt der Interessent seine E-Mail-Adresse in ein Anmeldeformular ein und schickt das Formular ab. Unmittelbar danach verschickt das System eine Bestätigungs-E-Mail an die von dem Interessenten angegebene E-Mail-Adresse. Klickt der Interessent danach auf den Link in der Bestätigungs-E-Mail, wird die entsprechende IP-Adresse dieser Aktion gespeichert. Damit lässt sich eine ausdrückliche Einwilligung des Empfängers nachweisen. Des Weiteren dürfen Kästchen zum Anklicken der Bestätigung für Newsletter Anmeldungen in Onlineformularen nicht standardmäßig vorab angeklickt sein.

Die Bestätigungs-E-Mail sollte sehr zurückhaltend gestaltet werden und keine zusätzlichen Werbeaussagen beinhalten. Im Anmeldeformular ist es wichtig das Hauptthema der Newsletter zu nennen und eventuell die Frequenz der Zusendung. Als Pflichtfeld reicht die E-Mail-Adresse aus. Art, Umfang sowie Zweck der Verwendung der persönlichen Daten muss dem Nutzer mitgeteilt werden sowie eine Möglichkeit zum Widerruf des Newsletters sollte gut sichtbar hinterlegt sein. Außerdem zu beachten ist, dass die Check-Box zur Newsletter-Anmeldung getrennt von AGB-Bestätigung sein sollte.

 

Risiko Usability und Gestaltung

Ein weiteres Problem kann in der eigentlichen Gestaltung der E-Mail liegen. Hier gibt es mehrere Dinge, die beachtet werden sollten. Beispielsweise können die E-Mails bzw. die verlinkten Landingpages und Unterseiten nicht responsiv sein, was bedeutet, dass es bei der derzeitigen starken mobilen Internetnutzung dazu kommen kann, dass Nutzer gar nicht erst auf Links in der Mail klicken, sondern diese gleich löschen. Die Leserlichkeit innerhalb des Newsletters ist ein weiterer wichtiger Punkt. Wenn Usern eine unleserliche typografische Gestaltung angeboten wird oder sich der Kundennutzen durch ein sehr extravagantes und übertriebenes grafisches Design verliert, dann werden Kunden ebenfalls schnell das Interesse verlieren.

Lösung:

Weniger ist manchmal eben mehr! – Es sollte grundsätzlich darauf geachtet werden, dass das Erkennen des Kundennutzens von nichts abgelenkt werden kann. Im Online-Bereich eigenen sich besonders Schriften ohne Strichstärkenunterschiede, die nicht zu schmal laufen und in einer Schriftgröße von mindestens 14 pt eingesetzt werden sollten. Beliebt sind zum Beispiel Helvetica oder Arial. Orientierung für ein stilvolles und modernes Webdesign findet man auch in unserem Blogartikel über die „WEBDESIGN TRENDS 2017“

Außerdem könnt ihr eure Landingpage oder verlinkte Unterseite darauf testen, ob diese responsive sind.

Darüber hinaus, empfiehlt es sich auch Call to Action-Ausdrücke in die E-Mails einzubinden und auch mit Bildern und Videos, die emotionalisierend wirken und schnell aufgefasst werden können zu arbeiten.

 

Fazit

Newsletter sind ein gutes Instrument, um die Kundenbindung zu stärken. Gerade der rechtliche Aspekt birgt für Unternehmen bei Nichtbeachtung ein heikles Risiko. Es gilt daher bei der Planung der Newsletter und bei der Auswahl geeigneter Software-Anbieter besonders die oben genannten Punkte zu beachten.

 

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Tina

Seit Juni 2017 unterstütze ich die Klickkomplizen als Trainee im Bereich Online Marketing und freue mich darauf, mich auch im Blog mit Themen wie Social Media oder Google AdWords auseinander zu setzen.

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