YouTube: 5 Tipps für erfolgreiche Werbung

Ob Do-it-Yourself-Anleitungen, Musikvideos oder Fashion-Hauls von Bibi – auf YouTube kursieren für alle noch so seltenen Interessen und Leidenschaften unzählige Videos. Und genau das ist der Vorteil – man kann dort so ziemlich alle Zielgruppen antreffen: ob alt oder jung, ob Kosmetik- oder Musikinteressiert. Deswegen ist YouTube ein interessantes Placement, um mit Bewegtbild auf die eigene Marke aufmerksam zu machen. Damit eine Video-Werbung bei YouTube ein voller Erfolg wird, gibt es jedoch so einiges zu beachten. Hier findet ihr 5 Tipps für Werbung auf YouTube.

Werbung auf YouTube

Personen, die nach bestimmten Keywords suchen oder sich in einer bestimmten Region aufhalten können mit YouTube Anzeigen angesprochen werden | Quelle: Google Partners

 

1. Das Ziel immer vor Augen haben

Vor dem Aufsetzen der Kampagne ist es natürlich wichtig, ein genaues Ziel zu definieren. YouTube-Werbung eignet sich dabei nicht nur zur Steigerung der Markenbekanntheit, sondern auch um Leads oder Verkäufe zu generieren. Für letztere sind besonders die True-View-for-Action-Kampagnen sehr interessant. Hier kann man den Videos einen klickbaren CTA-Button hinzufügen.

 

2. Die richtigen KPIs festlegen

„Wir wollen unsere Marke bekannter machen, aber Verkäufe sollen natürlich auch noch generiert werden.“ Diese Wunschvorstellung ist nachvollziehbar, aber sehr schwierig für die Erfolgsmessung der Kampagne. Messbare KPIs für die Bekanntheitssteigerung wären beispielsweise: Views, Reichweite, Impressionen und weniger die Conversions, wie es bei einem Abverkaufsziel der Fall wäre.

 

3. Die Zielgruppe richtig definieren

Auch hier ist wieder zu beachten, ob eher die Bekanntheit oder eher die Conversions das Ziel sind. Denn je nach dem muss die Zielgruppe entweder weiter oder enger gefasst werden. Das gelingt in letzterem Fall zum Beispiel über Remarketing-Listen oder die bekannten „ähnlichen Zielgruppen“. Bei der Bekanntheitssteigerung wiederum sind es eher die gemeinsamen Interessen oder auch das Verbraucherverhalten.

 

Verbraucherverhalten: Hier lassen sich Personen ansprechen, die z.B. oft auswärts essen oder einkaufen gehen basierend auf ihren Bewegungsprofilen.

 

YouTube Nutzer nach Demographie

Von wegen hier treibt sich nur die Jugend rum: Knapp 90% der YouTube Nutzer sind älter als 20 Jahre | Quelle: Google Partners

4. Das richtige Display-Format auswählen

YouTube bietet zahlreiche Placements an, dabei einiges für zahlungskräftige Unternehmen: z.B. YouTube Masthead. Das ist eine geräteübergreifende Tages-Festplatzierung auf der Startseite. Oder die Platzierung in den Prime-Time Videos von bekannten YouTubern – Google Preferred. Für kleinere Portemonnaies bieten sich ebenfalls Bumper Ads, oder auch True-View In-Stream-Anzeigen an.

 

5. Mit dem richtigen Video werben

Grundsätzlich gilt, dass das Video unbedingt auch auf kleinen Smartphone-Displays „funktionieren“ soll. Das heißt, die Texte müssen entsprechend groß sein und der Bildausschnitt sollte nicht zu viele Details beinhalten. Auch sollte der berühmte Spannungsbogen des Videos so gewählt werden, dass dieser im besten Fall mit einem Höhepunkt beginnt. Das Ziel ist an erster Stelle, die Person dazu zu bringen, die Ad nicht zu überspringen – also ist Aufmerksamkeit alles!

Ein gutes Beispiel ist dieser DIOR-Spot: schnelle Schnitte, bild- und tongewaltiger Höhepunkt zu Beginn und der Markenname direkt am Anfang.

YouTube

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Fazit: YouTube-Werbung ist ein besonders starkes Instrument für den Markenaufbau bzw. breites Branding. Damit die Kampagne erfolgreich ist, müssen jedoch alle 5 Komponenten gut überlegt sein: Zielstellung, Zielgruppe, KPIs, Anzeigenformat und das eigentliche Video.

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