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Sprache als Verkaufs-Instrument im Internet

Sprache als Verkaufs-Instrument im Internet

Teil 1
Text_im_web

Eine ordentliche Webseite, das Webdesign, die Funktionalität der Webseite- all diese sind Faktoren, die für den Erfolg im Internet wichtig sind. Denoch gilt: im Internet sind es die Texte auf Ihrer Webseite die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Auch wenn viele sagen: Texte im Internet werden kaum gelesen, Technik und Design stehen im Vordergrund. Sehen wir dies als einen Irrtum und wollen Ihnen aufzeigen, das es nicht immer schwierig sein muss, die richtigen Worte zu finden und wie einfach es sein kann mit Texten erfolgreich zu arbeiten. Dabei gilt: Der Text bietet zwar zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten folgt aber immer klaren Regeln, die Sie sich zu Nutze machen können.

Wer beim Verkauf aufstrebend sein möchte, muss nicht nur die Technik kennen, sondern wissen:

Eine Reaktion des potentiellen Kunden kann nur ausgelöst werden, wenn man ihn zu der Reaktion „verführt“. Dabei muss die „Verführung zur Reaktion“ verständlich, klar und in einer Sprache formuliert sein, welche die Zielgruppe versteht.

Die Angleichung von sprachlichen Formen, die bei einem persönlichem Verkaufsgespräch eine große Rolle spielt, gilt auch im Internet. Ein guter Verkäufer muss reden. Wer im Internet viel mitzuteilen hat, braucht sich nicht auf wenige Stichworte zu beschränken. Im Gegenteil: Er sollte sogar mehr Informationen denn je loswerden- aber richtig! Die Voraussetzung dafür ist, dass die Informationen so aufgebaut sind, dass sie den Besucher nicht langweilen. Im Internet haben Sie die Chance, dem Kunden, die Möglichkeit zu geben sich nur so lange zu informieren, wie er will. Führen Sie ihn also Schritt für Schritt vom ersten Teaser, der Interesse weckt, zu ausführlichen Informationen auf tiefer gelegenen Ebenen.

Verteilen der Textinformationen
Das Leseverhalten im Web ist anders als das von Zeitungen, Büchern, Broschüren etc.
Buchstäblich gesagt, liest man Texte im Internet nicht, sondern überfliegt sie nur auf den ersten Blick. Der Nutzer des Internets ist dieses „Überfliegen“ schon so gewöhnt, dass er immer auf der Suche nach Schlüsselwörtern ist, die ihn dann in den Text hineinziehen. Für Sie muss gelten, sich dieses Verhalten des Lesers zu Nutze zu machen.

Bevor der User den Lesevorgang startet, orientiert er sich und erfasst die Navigation, überfliegt die Inhalte und sucht schon in den ersten Sekunden nach Nutzer-Vorteilen und bedeutsamen Hinweisen. In dieser Phase werden Bilder, Strukturen und Symbole wahrgenommen. In der nächsten Phase erkennt das Auge Überschriften, Schlüsselwörter, Links und einzelne Textbausteine. Außerdem werden auch schon Zwischenüberschriften und Bildunterschriften erfasst und nach Relevanz bewertet.
Signalisieren Sie dem Besucher so schnell wie möglich: Bleiben lohnt sich!

Dies erreichen Sie durch eine klare Struktur, dabei beschränken Sie die Hauptnavigation auf max. sieben Links und formulieren Sie Navigationspunkte, die Headlines und Cliffhänger in einfacher und verständlicher Sprache. Am besten erreichen Sie die Leser durch aussagekräftige Sprachbilder, durch die Emotionen geweckt werden. Wenn der Leser einmal „gefesselt“ wurde, liest er auch interessengeleitet weiter und lässt sich immer tiefer in einen Text verwickeln.

Der 2. Teil erfolgt am Donnerstag, dem 07.01.10 u.a. mit den Inhalten: Texttypen & Arten & Texten für Suchmaschinen

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