Data-Driven Attribution: Das neue Standardmodell für Conversion-Aktionen in Google Ads

Google hat bekannt gegeben, das Standard Attributionsmodell künftig auf Data-Driven Attribution umzustellen, um noch datengetrieben zu arbeiten. Es wird aber weiterhin möglich sein, auf die Regelbasierenden Modelle wie Last Click, linear oder positionsbasiert umzustellen. Gerade im Hinblick auf Conversions und deren Optimierungsmöglichkeiten soll Data-Driven Attribution dazu beitragen, die Performance zu steigern.

 

Google Ads Interface | Quelle: Google Ads

 

Was ändert sich durch Data-Driven Attribution?

Bisher diente Last-Click als Standardmodell, dabei wurde der gesamte Wert einer Conversion der letzten Anzeige zugeschrieben, mit der Nutzer:innen interagiert haben. Bei dieser Vorgehensweise stellt sich aber immer die Frage, war wirklich diese Anzeige ausschlaggebend für die Entscheidung der Nutzer:innen? Dies soll sich durch datengetriebene Attribution ändern. Hierbei werden die verschiedenen Berührungspunkte mit Ads im gesamten Kaufprozess berücksichtigt und der Conversion Wert aufgeteilt.

 

Übersicht Pfadlänge und Geräteanalyse | Quelle: Google Ads

Die Vorteile der Data-Driven Attribution?

  • Advertiser erhalten mehr Informationen zu den einzelnen Keywords, Anzeigen, Anzeigengruppen und Kampagne, die dazu beitragen, die Ziele des Unternehmens zu erreichen.
  • Anhand der neuen Daten können die Gebote basierend auf Conversion-Wahrscheinlichkeit festgelegt werden.
  • Laut Google soll Data-Driven Attribution ebenfalls dazu beitragen, die Anzahl der Conversions langfristig zu steigern bei gleichbleibender Cost-per-Acquisition.

 

Übersicht Modellvergleich und Kampagnen-Performance | Quelle: Google Ads

Wie funktioniert Data-Driven Attribution:

Datengetriebene Attribution berücksichtigt den Beitrag jeder Anzeigen-Interaktion, die dazu beigetragen hat, eine Conversion zu generieren. Google nutzt dazu alle Interaktionen – einschließlich Klicks und Videointeraktionen – aus Such-, Shopping-, YouTube- und Displayanzeigen und berücksichtigt diese in Google Ads. Das System verfügt somit über deutlich höhere Datenmengen. Aus diesen neugewonnen Daten wiederum lassen sich Muster bei der Anzeigen-Interaktion ableiten, die zur Conversion Generierung führen.

 

Das Fazit

Gerade für uns Advertiser, wird durch Data-Driven Attribution in den Analysen sichtbarer, welche Keywords, Anzeigen, Anzeigengruppen und Kampagnen verstärkt zur Zielerreichung beitragen. Durch die detaillierteren Informationen zu den einzelnen Bestandteilen können wir Budgets und Gebote zielgenauer einsetzten, Performance-Werte steigern und Optimierungspotenziale aufdecken.

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