Display oder Search: Welche Plattform hilft euch bei der Markenbekanntheit?

Sowohl Google Search als auch Google Display sind wichtige Instrumente, um die Bekanntheit einer Marke online zu steigern. Über beide Plattformen können verschiedene Zielgruppen mit passenden Anzeigen angesprochen werden. Aber welches der beiden Netzwerke eignet sich besser für eine Branding-Kampagne und warum? Dieser Antwort widmet sich der aktuelle Blogbeitrag.

 

Was bedeutet eigentlich Markenbekanntheit?

Um die Ausgangsfrage beantworten zu können, müssen wir uns erstmal damit beschäftigen, was Markenbekanntheit überhaupt bedeutet. Branding-Kampagnen dienen dazu, dass Nutzende das Unternehmen, dessen Produkte oder Dienstleistungen besser kennenlernen. Dabei wird die Bekanntheit einer Marke von verschiedenen Komponenten beeinflusst, wie beispielsweise: Qualität der Produkte, die Glaubwürdigkeit und der Ruf des Unternehmens.

 

Was spricht für Suchanzeigen?

Wer einen bestimmten Begriff auf Google sucht, verfolgt damit eine bestimmte Absicht. Suchanzeigen eigenen sich daher besonders für gezielte Werbeanzeigen. Die Leute befinden sich meist in der letzten Phase des Sales Funnels. Sind eher geneigt auf eine Anzeige zu klicken und das Produkt oder die Dienstleitung in Anspruch zu nehmen.

Da Suchanzeigen ausgespielt werden, wenn Suchende diese benötigten, ist häufig die Klickrate deutlich höher als im Vergleich zu Displayanzeigen. In diesem Zusammenhang eignet sich das Format besonders gut für die Generierung von Leads und Käufen, da immer ein bestimmter Bedarf der Suche zugrunde liegt.

Das Suchnetzwerk spielt die Anzeigen der Marke denjenigen aus, die tatsächlich danach gesucht haben. Die Reichweite ist aber deutlich kleiner als im Vergleich zu Display und auch der durchschnittliche CPC ist deutlich teurer als bei Displayanzeigen. In der Regel erscheinen pro Keyword nur ein bis vier Suchanzeigen. In den meisten Fällen konkurrieren verschiedene Unternehmen um denselben Slot. Mit anderen Worten, es muss ein höheres Gebot abgeben werden, damit die Anzeige anstelle der Konkurrenz erscheint.

Quelle: Google Ergebnisseite

 

Was macht Displayanzeigen aus?

Google Display-Netzwerk ist eines von zwei von Google betriebenen Werbenetzwerken. Alle in diesem Netzwerk platzierten Anzeigen werden auf bestimmten Webseiten angezeigt, die unter AdSense, dem Werbeprogramm von Google, registriert sind. Displayanzeigen erscheinen anders als bei der Suche dann, wenn nicht gezielt danach gesucht wird. Das Display-Netzwerk spielt die Anzeigen auf Millionen unterschiedlicher Websites aus. Wodurch ein breiteres Publikum angesprochen wird. Auf diese Weise werden nicht nur Zielkäufer:innen, sondern auch potenzielle Kaufende angesprochen und auf die Marke aufmerksam gemacht.

Das Google Display-Netzwerk analysiert die Eigenschaften und das Suchverhalten, um den Nutzenden besonders relevante Anzeigen auszuspielen. Dabei wird beispielsweise auf Demografie, Standort und deren Kaufverhalten zurückgegriffen.

Durch Displayanzeigen lässt sich positive Markenwahrnehmung aufbauen. Aus diesem Grund ist es wahrscheinlicher, dass dieser Anzeigen-Typ die Aufmerksamkeit für längere Zeit auf sich zieht, als eine Suchanzeige. Kund:innen erinnern sich an das Logo, die Farben oder den Slogan, was wiederum mit der Marke, den Produkten oder Dienstleistungen in Verbindung gebracht wird.

 

Fazit

Das Google-Suchnetzwerk dominiert, wenn es um die „Benutzerabsicht“ geht. Die Benutzerabsicht ist die Fähigkeit der Suchmaschine zu verstehen, wonach Suchende suchen. Das Display-Netzwerk wiederum schlägt das Suchnetzwerk, mit der Fähigkeit, visuell ansprechender zu sein. Es ist vollgepackt mit visuellen Hilfsmitteln wie verschiedenen Buchstabenstilen, Bildern, Animationen und vielem mehr.

Da Markenbekanntheit durch eine große Reichweite erzielt wird also, je mehr Leuten die Anzeige ausgespielt wurde, umso besser. Daher ist das Display-Netzwerk das stärkere Branding-Tool und der Gewinner. Nutzende können die Anzeigen sehen, egal ob sie nur beiläufig auf einer Website scrollen oder aktiv auf E-Commerce-Websites stöbern.

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