Google AdWords: Liste mit ausschließenden Keywords

Für eine passende Auslieferung von Google AdWords Anzeigen ist es wichtig, auch ausschließende Keywords im Konto zu hinterlegen. Dies ist sowohl auf Anzeigengruppen- als auch auf Kampagnenebene möglich. Ausschließende Keywords verhindern unerwünschte Impressionen bei Suchanfragen, die nichts mit dem Angebot der Zielseite zu tun haben.

Ein Beispiel: Vertreibt ein Shop beispielsweise Schallplatten und hat in einer Anzeigengruppe Keywords, wie „schallplatte“ oder „schallplatten kaufen“ hinterlegt, möchte er jedoch nicht bei Suchanfragen, wie „schallplatte gebraucht“ oder „gebrauchte schallplatten kaufen“ gefunden werden. Daher sollten Keywords, wie „gebraucht“ oder „gebrauchte“ ausgeschlossen werden. Unpassende Suchanfragen gibt es viele. Meist verrät der Suchanfragebericht, welche das sind.

 

Erstellen von Listen mit ausschließenden Keywords

Um sich ausschließende Keywords gut zu strukturieren und diese immer wieder auf einfachem Wege für verschiedene Kampagnen anzuwenden, gibt es die Option, Listen mit ausschließenden Keywords anzulegen.

 

In der „Gemeinsam genutzten Bibliothek“ findet sich der Unterpunkt „Ausschließende Keywords für Kampagne“. Hier lassen sich ganz einfach verschiedene Listen angelegen. Die Liste kann dabei mit einem Namen und verschiedenen ausschließenden Keywords ausgestattet werden.

Befindet man sich dann in der entsprechenden Kampagne, in der die ausschließenden Keywords zum Tragen kommen sollen, gibt es unter „Hinzufügen“ direkt die Option, auf erstellte Listen zurückzugreifen und diese auf Kampagnenebene zu hinterlegen.

 

Wofür lohnen sich Listen mit Ausschlüssen?

Je nach Ausrichtung des Google AdWords Kontos und der entsprechenden Zielseite gibt es verschiedene Möglichkeiten für Listen mit ausschließenden Keywords.

Option 1: Gebraucht und Co.

Betreibt man einen Shop, der ausschließlich Neuware vertreibt, stößt man im Suchanfragebericht immer wieder auf Keywords, wie „second hand“ oder „gebraucht“ – Keywords, die man praktischerweise für jede Kampagne ausschließen sollte. So empfiehlt es sich, eine Liste mit eben solchen ausschließenden Keywords anzulegen.

Option 2: Marken

Das trifft ebenfalls wieder auf Shops zu. Suchen die potentiellen Kunden immer wieder nach Marken, die man selbst im Shop nicht anbietet, empfiehlt es sich vor allem bei einem kleinen Google AdWords Budget, die Marken auszuschließen. Auf diese Weise gelangen nur Leute mit einer passenden Suchanfrage in den Shop.

Option 3: Nicht zutreffend

Nicht zutreffende Begriffe lassen sich leider nicht pauschal beschreiben, aber jeder Manager eines Google AdWords Accounts wird genau wissen, welche das im individuellen Fall sind. Bin ich Energieversorger aber biete lediglich Erdgas an, sollte „strom“ in allen Abwandlungen ausgeschlossen werden. Verkaufe ich Kleidung nur für Herren, sollten Keywords, wie „damen“, „frauen“ oder „kinder“ als ausschließend gebucht werden. Dieses Prinzip lässt sich für viele Fälle weiter spinnen. Ich freue mich in den Kommentaren über weitere Vorschläge.

Option 4: Thema einer speziellen Kampagne

Sind die Keywords einer Kampagne relativ identisch mit denen einer anderen, kann man Überschneidungen vermeiden, indem man ebenfalls mit ausschließenden Keywords arbeitet. Auch hier können Listen hilfreich sein, indem man alle Keywords einer Kampagne als ausschließende Liste in einer anderen Kampagne hinterlegt.

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