Best Practice: Eine Kampagne im Google Content Netzwerk starten

Best Practice: Eine Kampagne im Google Content Netzwerk starten

Im ersten Teil unseres Artikels über das Google Content bzw. Display Netzwerk haben wir uns mit den allgemeinen Grundlagen beschäftigt. Diese waren notwendig, um die Unterschiede zwischen den einzelnen Adwords Kampagnen zu verdeutlichen und zu erklären, warum man eine SEARCH und eine DISPLAY-Kampagne immer getrennt anlegen sollte. Sie sind einfach auf unterschiedliche Ziele ausgerichtet und sollten auch so optimiert und erweitert werden. Nun wollen wir aber Schritt für Schritt erklären, wie man eine Kampagne für das Google Display Netzwerk anlegt.

So legen Sie eine Adwords Content Kampagne an

Zunächst beginnen Sie mit einer neuen Kampagne und benennen sie wie gewohnt. Im Kundencenter können Sie nun bereits Einstellungen aus vorherigen Kampagnen laden (siehe Screenshot 1). Dies hilft Ihnen aber zunächst nicht. Erst beim Anlegen einer zweiten Content Kampagne könnten Sie hier profitieren und wichtige Einstellungen gleich übernehmen.

Nachdem Sie sich für die geografische und sprachliche Ausrichtung entschieden haben, beginnt der erste Unterschied zu einer Kampagne für die Google Suche. Unter „Werbenetzwerke und Empfänger“ entscheiden Sie sich nun für „ich möchte auswählen…“ und wählen dann das Display Netzwerk mit seinen relevanten Seiten aus.

Sollten Sie in Ihrer Strategie festgelegt haben, nur auf bestimmten Webseiten Display-Werbung zu schalten, entscheiden Sie sich für diese Option. Bei der Einstellung Relevante Seiten nur auf den von mir verwalteten Placements und Zielgruppen werden die Anzeigen nur geschaltet, wenn die von Ihnen ausgewählten Keywords, Placements und Zielgruppen übereinstimmen.

Die meisten anderen Einstellungen sind ähnlich. Sie legen ein Budget fest, planen Ihre Anzeigen und Ihre Gebote. Anzeigenerweiterungen wie die Google Adwords Sitelinks gibt es im Display Netzwerk jedoch nicht. Dafür gibt es zwei weitere Funktionen für das Display Netzwerk: Frequency Capping und Gebote nach demografischen Kriterien. Im Frequency Capping können Sie eine Obergrenze für Impressionen festlegen (auswählbar: pro Tag/Woche/Monat und pro Anzeige/Anzeigengruppe/Kampagne).

Die demografischen Kriterien erlauben Ihnen, zielgruppenspezifisch Ihre Gebote anzupassen (z.B. bei der Zielgruppe Frauen ab 40 steigern Sie Ihr aktuelles Gebot automatisch um 10%, um bessere Anzeigenpositionen zu erhalten). Beide Einstellungen sind jedoch optional.

Die erste Anzeigengruppe im Display Netzwerk

Nachdem Sie nun die Grundeinstellungen vorgenommen haben, können Sie mit der ersten Anzeigengruppe beginnen. Erstellen Sie auch für das Content Netzwerk thematisch passende Anzeigengruppen. Jedoch können Sie hier ein wenig um die Ecke denken und überlegen, wo sich Ihre Zielgruppe im Internet noch aufhält. So könnte man z.B. für Schokolade auch auf Kochseiten oder typischen Seiten mit Frauen als Zielgruppe (z.B. Horoskope) werben. Sie können hier also etwas weiter ausholen und die Anzeigengruppen mit etwas mehr Phantasie gestalten als die Anzeigengruppen in den Search Kampagnen. Ein mögliches Beispiel zum Thema “Schokolade”:

Auch die Anzeigen dürfen ruhig etwas auf das Thema zugeschnitten sein, schließlich sollen diese die Nutzer neugierig machen, die noch keine konkrete Kaufabsicht haben. Das gilt ebenso für die Image und Video-Anzeigen. Die Keywords sollten ebenfalls thematisch passend sein, jedoch alle mit der Keyword Option „weitgehend“. Die Klickpreise sollten unabhängig von ähnlichen Keywords in Suchkampagnen festgelegt werden. Ebenso sollten Sie negative Keywords nutzen, um irrelevante Seiten auszuschließen.

Mehr Tipps für den Erfolg im Display Netzwerk gibt es bei Google direkt. Die Optimierung im Display Netzwerk haben wir hier bereits besprochen>>

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