Facebook

Guideline für Facebook Werbeanzeigen

Guideline für Facebook Werbeanzeigen

Werbung auf Facebook kann ganz vielfältig gestaltet werden. Bereits das Erstellen einer Facebook Fanseite ist eine Form der Werbung. Hier kann ein direkter Kontakt zu potenziellen Kunden hergestellt werden und diese können über neue Produkte oder Angebote informiert werden. Möchte man allerdings seine Zielgruppe(n) ganz direkt und fernab der eigenen Fanseite ansprechen und eventuell auf Veranstaltungen oder Links außerhalb des sozialen Netzwerks aufmerksam machen, bieten sich dafür die gesponserten Meldungen oder die Facebook Werbeanzeigen an. Ersteres haben wir hier bereits vorgestellt. Der folgende Artikel soll sich daher allein um das Erstellen von Facebook Werbeanzeigen drehen und zeigen, wie man diese effektive Form der Werbung am besten nutzen kann.

Über den Link „Werbeanzeigen erstellen“ über den eingeblendeten Werbeanzeigen oder im Footer der Startseite gelangt man zur Startseite für die Facebook Werbeanzeigen. Hier können bereits verschiedene Einstellungen vorgenommen werden.

Zielseite

Hier gilt es festzulegen, ob der potenzielle Kunde über die Facebook Werbeanzeige zu einer bestimmten Facebook Fanseite, einem speziellen Event oder einem externen Link (wie beispielweise der eigenen Homepage) geleitet werden soll. Dies hängt eng mit dem zuvor klar gesteckten Ziel der Werbeanzeige zusammen. Möchte man Fans für die Fanseite gewinnen, die Facebook-User zu einem Event einladen oder zu einem Deal außerhalb des sozialen Netzwerks bewegen?

Art der Werbeanzeige

Bei der Art der Facebook Anzeigen stehen die gesponserten Meldungen oder die klassischen Anzeigen zur Verfügung.

Zielreiter

Hierbei kann vorab genau festgelegt werden, in welchem bestimmten Abschnitt die Werbeanzeige später erscheinen soll. Zur Auswahl stehen Standard, Pinnwand, Info, Aktivitäten von Freunden oder Fotos. Unter dem Aspekt, dass jeder User zu allererst auf der Startseite landet und sich dort primär über alle Neuigkeiten im Netzwerk informiert, bietet sich die Standard-Variante sicherlich am meisten an.

Gestaltung der Facebook Werbeanzeigen

Nun gilt es, einen Titel und Anzeigentext zu formulieren. Hierbei darf der Titel nicht länger als 25 Zeichen, der Text nicht länger als 135 Zeichen sein. Passend dazu sollte ein ansprechendes Bild gewählt werden, dass ganz einfach hochgeladen werden kann. Genauso ist es aber möglich, sich von Facebook eine passende Werbeanzeige vorschlagen zu lassen. Dabei kann zwischen verschiedenen vorgeschlagenen Bildern ausgewählt werden. Außerdem wird ein formulierter Text angeboten, der sich aus Informationen der angegeben Zielseite zusammensetzt. Hierbei ist es empfehlenswert, diesen nicht blind zu übernehmen, da Sätze nicht immer vollständig sind oder das, was mitgeteilt werden soll, auf den Punkt bringen.

Zielgruppe festlegen

An dieser Stelle kann die Zielgruppe für die Facebook Werbeanzeigen eingegrenzt werden. Neben dem Ort, an dem die Anzeigen geschaltet werden sollen, kann auch eine Einschränkung bezüglich des Alters oder Geschlechts vorgenommen werden. Wichtig ist es aber auch, Interessen anzugeben und so die Zielgruppe für die Werbeanzeige weiter einzugrenzen. Handelt es sich beispielsweise um ein japanisches Restaurant, das beworben werden soll, sind Interessen wie „Essen“, „Sushi“ oder „Japan“ von Bedeutung. Möchte ich Facebook-Nutzer zu einem Strick-Workshop einladen, sollte zum Beispiel „Stricken“ oder „Kreativität“ als Interesse angegeben werden. Hierbei sind die Auswahlmöglichkeiten nahezu unbegrenzt und die Zielgruppe lässt sich optimal eingrenzen. An der rechten Seite erhält man die Übersicht darüber, wie viele Nutzer durch die Eingrenzungen erreicht werden.

Unter den erweiterten Zielgruppeneinstellungen lassen sich dann noch spezielle Angaben über Beziehungsstatus, Sprachen, Ausbildung oder den Arbeitgeber machen. Dadurch wird es zum Beispiel möglich, Geburtstagskinder mit einem Tagesangebot zu locken oder nur die Mitarbeiter eines Unternehmens anzusprechen.

Planung der Facebook Werbeanzeige

Nun gilt es, das Budget und einen Zeitplan festzulegen. Neben einem Tages- oder Laufzeitbudget lässt sich hier auch der maximale Klickpreis festlegen. Alternativ hat man die Chance, diesen Preis pro 1000 Impressionen zu zahlen. Dies richtet sich mal wieder nach dem Ziel der Facebook Werbeanzeige. Geht es vor allem darum, eine Marke bekannter zu machen, erscheinen die Impressionen sinnvoller. Möchte ich aber Leute dazu bewegen, etwas abzuschließen (sei dies ein Vertrag auf einer externen Seite oder „Fan werden“ auf der Fanseite) bieten sich direkte Klicks auf die Werbeanzeige an.

Nun lässt sich das Ganze noch einmal überprüfen und die Bestellung kann aufgegeben werden. Wie bei Google AdWords-Anzeigen empfiehlt es sich auch bei den Facebook Werbeanzeigen mehrere ähnliche Anzeigen zu schalten und zu überprüfen, welche den Nutzer mehr ansprechen. Genauso ist eine feingliedrige Struktur der einzelnen Anzeigen wichtig, wenn man sich damit an mehrere Zielgruppen richten und den Überblick behalten möchte. Ansonsten gelten das tägliche „Überwachen“ und eine entsprechende Optimierung als Grundvoraussetzung Nummer 1, um die entstehenden Kosten nicht aus dem Blick zu verlieren und mit den Facebook Werbeanzeigen Erfolg zu haben.

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Sabrina

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