Recap: Ads Camp 2019

Ein Tag (Tag 1 von 2) vollgepackt mit tollen Vorträgen, unzähligen Hacks und Learnings sowie ganz vielen Ideen, die ich mit nach Leipzig nehme – der erste Tag des Ads Camp 2019 in Köln hat sich mehr als nur gelohnt! Was ich an Tipps und Tricks bezüglich Facebook Ads aufgesaugt habe, teile ich gern an dieser Stelle mit euch.

Ads Camp 2019

Facebook Collection Ads nicht nur für E-Commerce spannend

Das Anzeigenformat lässt sich prima zur Produktvorstellung verwenden. Aber nicht nur Online-Shops können davon profitieren, sondern auch alle anderen Branchen, beispielsweise Universitäten, Agenturen und Dienstleister. Bei der Erstellung muss lediglich darauf geachtet werden, dass der Preis nicht ausgegeben wird und fertig ist eine „neue“ und andersartige Anzeige neben den Klassikern Link-, Video- und Carousel-Ad. Florian Litterst von Adsventure zeigte u.a zu diesem Thema wirklich gute Beispiele.

Wen interessiert die Frequenz?

Thomas Thaler vertrat die Ansicht: Solange die Performance stimmt, ist doch vor allem die Frequenz egal. Unser eins wird schon leicht nervös, wenn sich die Zahl unter Frequenz so langsam an den zweistelligen Bereich annähert. Das sollte uns aber erst beunruhigen, wenn die Performance darunter leidet. Falsche Zurückhaltung kann ansonsten bewirken, dass wir Umsätze liegen lassen.

Ads Camp 2019 Thomas Hutter

Auf Micro-Conversions optimieren

Dank des Google Tag Managers lassen sich auch sogenannte Micro Conversions gut tracken, darunter fällt zum Beispiel die Sitzungsdauer, die Scrolllänge auf einer Seite oder auch die Sichtbarkeit eines bestimmten Elements innerhalb des Nutzer-Fensters. Diese lassen sich allesamt mit dem Facebook Pixel tracken. Statt also nur auf Hard Conversions zu optimieren, meint Thomas Hutter, kann es nützlich sein, diese Customer Journey ebenfalls in Betracht zu ziehen, um Anzeigen optimal auszusteuern.

Performance vor Design

Darin waren sich Lena Gmeiner von JustSpices und Christoph Assmann von Sixt einig: Auch wenn uns die Grafik Designer für „schäbige“ Bildkompositionen rügen, ist es am Ende doch ausschlaggebend, dass die Performance stimmt. Auch die Großen Player bedienen sich deshalb gerne mal an gratis Online-Tools, an denen sich auch ein Nicht-Grafiker schnell und kostengünstig austoben kann, wie beispielsweise: Canva oder Wave.Video.

 

Es war grandios – Das Who-is-Who der Branche hat sein Wissen geteilt und das nicht zu knapp. Ich bin mit jeder Menge Input und Tipps nachhause gekommen und ich kann es kaum erwarten, alle endlich anzuwenden.

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