Was verbirgt sich hinter dem LinkedIn-Targeting bei Microsoft Ads?

2016 wurde LinkedIn von Microsoft aufgekauft. Infolgedessen verfügt Microsoft nun über 16 Millionen Nutzerdaten aus dem DACH-Raum und zählt aktuell, zu einem der größten beruflichen Netzwerke. Durch den starken Anstieg an Nutzern wird LinkedIn immer interessante für Werbetreibende vor allem für den B2B Bereich. Durch die Einbindung von LinkedIn hat sich Microsoft einen klaren Vorteil gegenüber Google verschafft. Denn es ist möglich, über Microsoft Ads potenzielle Kunden auf Basis ihrer LinkedIn-Profildaten anzusprechen. Wir möchten uns in unserem aktuellen Blogbeitrag diese Targeting-Funktion näher beleuchten.

 

Welche Möglichkeiten bieten sich beim Targeting mit LinkedIn?

Microsoft Ads bittet Werbetreibenden 3 Variante für die Ausrichtung an, auf Basis derer LinkedIn Targeting für Kampagnen angewendet werden kann. Die potenziellen Kunden können nach, Unternehmen, Branchen oder Stellenfunktionen adressiert werden. Derzeit stehen mehr als 80.000 Unternehmen, 145 Branchen und 26 Stellenfunktionen Marketern bereit. Als Grundlage für die Daten dienen die Informationen aus den jeweiligen LinkedIn Profilen.

 

Quelle: Microsoft Ads Interface

 

In Microsoft Ads kann LinkedIn Targeting für die folgenden Kampagnentypen eingesetzt werden:

 

  • Suchkampagnen
  • Kampagnen mit dynamischen Suchanzeigen
  • Microsoft-Shopping-Kampagnen
  • Zielgruppenkampagnen

 

Was macht diese Targetingvariante so interessant?

Bei den Daten aus den LinkedIn Profilen handelt es sich um sehr spezifische Informationen. Denn es wird preisgegeben, in welchem Unternehmen der potenzielle Kunde arbeitet, welcher Branche er angehört und welche Stellen Funktion er innehat. Dadurch können Marketer sehr passgenaue Kampagnen bzw. Anzeigegruppen für die jeweilige Zielgruppe erstellen. Außerdem ist es möglich, je nach Relevanz der jeweiligen Zielgruppe unterschiedliche Gebote zu definieren, um eine noch höhere Leistung zu erzielen.

 

Quelle: Microsoft Ads Interface

 

Wie kann das Targeting angewendet werden?

Die Ausrichtung kann sowohl auf Kampagnen– als auch Anzeigengruppenebene vorgenommen werden. Der Einsatz der neuen Targetingmöglichkeit kann auch jederzeit auf bestehende Kampagnen übertragen werden. Microsoft schreibt nur vor, dass nicht mehr als 1000 Unternehmen hinter einer Anzeigengruppe oder Kampagne hinterlegt werden können. Die Funktion ist im Konto unter Einstellungen > Erweiterte Kampagnen- oder Anzeigengruppeneinstellungen > Kampagnen- oder Anzeigengruppenziele zu finden. Etwas versteckt, aber dann ist die Anwendung sehr simpel.

LinkedIn-Targeting steht zwar allen Microsoft Ads Werbekunden zur Verfügung, kann aber nur auf Kampagnen, die auf die folgenden Länder ausgerichtet sind, angewendet werden:

 

  • USA
  • Vereinigtes Königreich
  • Kanada, Australien
  • Frankreich
  • Deutschland

 

Fazit

Gerade für den B2B Sektor ist dies Targetingfunktion sehr interessant, denn es können spezifische Unternehmen oder Branchen als Zielgruppen hinterlegt werden und diese wiederum mit einer Gebotsanpassung versehen. Dadurch sollte eine höhere Interaktion mit den Anzeigen sichergestellt sein, was wiederum zur Leistungssteigerung der Kampagnen führt. Ebenfalls könnten Kampagnen nach Unternehmen, Branche oder auch Stellenbezeichnung unterteilt werden. Womit Marketer neue Informationen zu der jeweiligen Zielgruppe erhalten und für künftige Kampagnen nutzen können.

Auch im Bereich Rekrutierung sind verschiedene neue Möglichkeiten durch LinkedIn-Targeting über Microsoft Ads möglich. Kampagnen für Stellenausschreibungen könnten die passenden Stellenfunktionen als Zielgruppen enthalten oder die jeweilige Branche. Es bieten sich viele spannende Möglichkeiten zum Testen.

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