Facebook Gruppen für die interne Unternehmenskommunikation verwenden

Facebook Gruppen für die interne Unternehmenskommunikation verwenden

Was Facebook Gruppen für Firmen tun könnten

Die Nutzungsmöglichkeiten einer Facebook Gruppe sind vielfältig. Spontan fallen uns hier folgende Punkte ein:

  • Nutzung als Forum (bei kleinerer Mitgliederzahl)
  • Nutzung als Supportplattform für Kunden
  • Nutzung als exklusiven Premium-Kundenbereich
  • Nutzung zur internen Kommunikation (z.B. für Projekte, Austausch mit Freelancern usw.)

Wir möchten uns aber ausführlicher mit der Nutzung als internes Kommunikationstool beschäftigen. Gleich zu Beginn sollte klar herausgestellt werden, dass Facebook kein Projektmanagement Tool ist und große Firmen, die oft gemeinsam und übergreifend an Projekten arbeiten, sicherlich ihre eigenen sinnvollen Tools haben, mit denen sie untereinander kommunizieren. Was aber ist mit Start Ups oder kleinen Unternehmen, die noch nicht so richtig wissen, wie sie Social Media vielleicht auch Firmenintern einsetzen und nutzen können. Viele kleine Unternehmen betreiben z.B. einen eigenen Twitterchannel für ihre Mitarbeiter oder kommunizieren via Skype, Email und Co. Aber geht da nicht was mit Facebook?

Facebook Gruppen werden im Hype um die Fanpages häufig ein wenig vernachlässigt und ihr möglicher Nutzen für die interne Unternehmenskommunikation wird oft unterschätzt. Hierbei sei noch einmal betont, dass, aufgrund der sicherheitstechnischen Mängel, von der Weitergabe sensibler Daten via Facebook von vorn herein abgeraten sein soll. Jedoch werden nicht bei jedem kleinen Brainstorming oder jeden kurzen Projektbesprechung sensible Daten weitergegeben. Gerade kleine Unternehmen arbeiten viel mit externen Agenturen und Freelancern zusammen oder haben Mitarbeiter im Home Office. Hier lohnt sich eine Kommunikation durch eine Facebook Gruppe durchaus. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass sich die Akteure bereits bei Facebook tummeln – aber diese Frage werden die meisten Mitarbeiter kleinerer Unternehmen oder Start Ups wohl bejahen können.

Der Vorteil einer Facebook Gruppe gegenüber einer Email Kommunikation ist wohl der dauerhafte Charakter. Emails werden gelöscht, gehen verloren oder bleiben im Posteingang längere Zeit unbemerkt. Hier können Facebook Gruppen punkten. Der Plattform-Charakter der Gruppen eignet sich für kurzfristige Projektneuigkeiten, die für mehrere Personen interessant sind. Im Gegensatz zum CC der Email, die mit großer Wahrscheinlichkeit auch an Mitarbeiter gerichtet ist, für die diese Informationen irrelevant sind, können sich Facebook Gruppen Mitglieder gezielt die Informationen aus der Gruppe „holen“, die sie benötigen. Und das jederzeit und von überall.

Eigenschaften von Facebook Gruppen für die interne Unternehmenskommunikation

  • Einfach und übersichtlich: Gruppen sind einfach zu erstellen und können „offen“, „geschlossen“ oder „geheim“ sein.
    Bei offenen Gruppen sind Mitglieder und Inhalte für alle einsehbar, bei geschlossenen Gruppen zunächst nur die Mitglieder. Bei geheimen Gruppen sind weder Inhalte noch Mitglieder sichtbar, was z.B. Gruppen für die interne Kommunikation ermöglicht.

  • Gruppen Chat: Alle Mitglieder eine Gruppe können miteinander chatten (bis zu 250 Mitglieder). Hier können kleine Projektgruppen ortsübergreifend kommunizieren und sich z.B. auf den neuesten Stand bringen, wichtige Fragen diskutieren etc., ohne dafür jedesmal ein Meeting anberaumen zu müssen.
  • Gruppen Emails: Jede Gruppe kann eine @groups.facebook.com E-Mail Adresse einrichten.
    Der Inhalt der E-Mails, die von Gruppenmitgliedern an diese Adresse gesendet werden, erscheint auf der gemeinsamen Pinnwand in der Gruppe.
  • Dokumente (Docs): Einfache Dokumente können innerhalb einer Gruppe erstellt, eingesehen und gemeinsam bearbeitet werden (jedoch nicht gleichzeitig). Hier handelt es sich aber lediglich um einfachste Tabellen oder Schriftstücke, ohne große Funktionalitäten.
  • Gruppen Events: Eine winzige Kalenderfunktion für alle Gruppenmitglieder. Sie können gemeinsame Termine als Events erstellen, Teilnehmer einladen und mitteilen, was hier passieren soll. Die Teilnehmer werden automatisch per Email oder Facebook über den Stand der Dinge auf dem Laufenden gehalten.

 

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