Was sich 2022 bei Google Ads alles ändert.

Es ist wieder so weit, ein neues Jahr ist angebrochen. Alle sind gespannt und aufgeregt, was 2022 für uns bereithält. In diesem Sinne möchte ich euch heute einen kleinen Einblick geben, auf welche Änderungen ihr euch in den kommenden Monaten bei Google Ads einstellen müsst.

 

Performance Max Kampagnen

Wir starten mit der Änderung in den Kampagnentypen. Ende 2021 wurde uns Performance Max vorgestellt. Dieser Kampagnentyp wird 2022 immer mehr in den Fokus von Werbenden rücken. Durch den neuen Kampagnentyp ist es künftig möglich, Werbung im gesamten Google Ads Netzwerk zuschalten und das besondere dabei, es ist über nur eine Kampagne möglich. Dabei inbegriffen sind die Google Ads-Kanäle YouTube, Display, Search, Discover, Gmail sowie Maps. Bisher waren immer eigene Kampagnen je Plattform nötig, die separat erstellt werden mussten. Der neue Kampagnentyp Performance Max variiert künftig zwischen den verschiedenen Ausspielungsmöglichkeiten automatisiert.

Sowohl Smart-Shopping-Kampagnen als auch Local-Kampagnen werden dabei künftig vollkommen in Performance Max umgewandelt. Ansonsten ist der neue Kampagnentyp Performance Max eher dazu gedacht, komplementär zu anderen Kampagnentypen zulaufen.

 

Quelle: Google Ads Interface

 

Textbasierte Anzeigen

Im letzten Jahr kündigte Google an, dass es ab Juni 2022 nicht mehr möglich ist, textbasierte Anzeigen zu erstellen oder bearbeiten. Ab diesem Zeitpunkt können Werbende nur noch responsive Suchanzeigen hinzufügen. Die bestehenden textbasierten Anzeigen in den Google Ads Konten werden aber auch nach Juni noch weiter ausgespielt, Anpassungen sind aber nicht mehr möglich. Durch diese Änderungen werden responsive Textanzeigen das neue Google Ads Standard-Anzeigenformat. Laut Google soll durch die Änderungen, die Erstellung von Anzeigen für den Werbenden erleichtert werden und Machine Learning soll dazu beitragen, die Leistung langfristig zu erhöhen.

 

TrueView for Action wird zu Video-Aktionskampagnen

Eine weitere Änderung, die uns dieses Jahr bevorsteht, ist die Umstellung von TrueView for Action Kampagnen. Diese werden künftig zu Video-Aktionskampagnen abgelöst. Der neue Kampagnentyp stellt eine Weiterentwicklung des bestehenden Formates TrueView for Action dar. Dabei werden die besten Funktionen optimiert, um langfristig mehr Conversions bei gleichbleibenden Kosten zu erzielen.

Der größte Unterschied dabei ist, dass durch den neuen Kampagnentypen – Video-Aktionskampagnen, eine Kombination aus überspringbaren In-Stream-Anzeigen und In-Feed-Videoanzeigen innerhalb einer Kampagne erstellt werden kann. Dies war bisher nicht möglich. Im Fokus der Video-Aktionskampagnen steht die Generierung von Conversions. Um die Steigerung der Conversionszahlen sicherzustellen, werden die Anzeigen auch außerhalb von YouTube ausgespielt. Ein Beispiel hierfür wäre der YouTube-Startseitenfeed. Da Video-Aktionskampagnen es ermöglichen, In-Feed-Videoanzeigen zu verwenden, stehen den Werbenden mehr Assets zur Verfügung. Ein längerer Anzeigentitel sowie eine Textzeile. Diese zusätzlichen Elemente werden bei der Ausspielung im YouTube-Startseitenfeed dargestellt.

Quelle: support.google.com

 

Fazit

Es zeigt sich deutlich, dass Google, wie auch schon in den vergangenen Jahren, 2022 vermehrt auf Machine Learning setzten wird. Werbende sollen den automatisierten Tools von Google Ads mehr Handlungsspielraum geben, um somit langfristig die Zielvorgaben zu steigern. Ich bin sehr gespannt und neugierig, wie sich die Änderungen auf die Performance in Google Ads auswirken wird und welche weiteren Überraschungen Google 2022 für uns bereithält. Es bleibt also spannend.

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