5 Fehler auf Instagram, die du vermeiden solltest

Instagram ist mit einer Anzahl von über 1 Milliarde User:innen, davon allein über 27 Mio. in Deutschland, weltweit eine extrem relevante Plattform für Werbetreibende (Quelle: emarketer.com). Die Tendenz ist hierbei steigend. An einem Instagram Account kommen Unternehmen heute schon lange nicht mehr vorbei. Deshalb haben wir kurz und knapp 5 Fehler zusammengefasst, die man bei einem Business Instagram-Konto nicht machen sollte!

 

  1. Keine oder falsche Hashtags verwenden

    Quelle: Canva

Hashtags boostern die Reichweite eurer Posts und sollten daher unbedingt eingesetzt werden. Sehr wichtig ist die Auswahl der richtigen Hashtags: Sie sollten relevant sein & von der Zielgruppe verwendet werden! Eine grundlegende Recherche vorab ist auf jeden Fall empfehlenswert und spart obendrein noch Zeit im Posting-Alltag. Wie genau man eine Hashtag-Strategie richtig & effektiv angeht haben wir in diesem Blogbeitrag zusammengefasst.

 

 

  1. Instagram Insights ignorieren

Die Instagram Insights verraten einem nicht nur, wann man am besten posten sollte. Man erfährt auch sehr viel über die eigene Zielgruppe (Alter, Geschlecht, Wohnort) und vor allem welche Inhalte besonders gut ankommen – und welche eher nicht. Für die zukünftige Redaktionsplanung sind die Insights essenziell, um mit dem eigenen Kanal weiterzuwachsen. Die Zielgruppe steht hierbei klar im Fokus – die Inhalte sollten möglichst passgenau auf die eigene individuelle Zielgruppe angepasst werden. Damit können sich Follower:innen mit dem Content identifizieren, interagieren eher & bleiben dem Kanal treu. Einen detaillierten Einblick in die Kennzahlen der Instagram Insights findet ihr hier erklärt: Blogbeitrag Instagram Insights.

 

  1. Das falsche Format wählen

Die Verwendung des richtigen Bild- bzw. Videoformats ist grundlegend wichtig, um Fotoshootings sowie Videoproduktionen zu planen, um einen ästhetischen, einheitlichen Feed zu gestalten und die Vorteile des Algorithmus zu nutzen.

Diese Formate solltest du verwenden:

  • Feed:   1080 x 1080 px
  • Story:  1080 x 1920 px
  • Video: 1080 x 1080 px oder 1920 x 1080 px
  • Reel:   1080 x 1920 px

Tipp:

Quelle: https://www.klickkomplizen.de/blog/

Bei Instagram Reels solltest du zusätzlich die Safezones beachten. Einen ausführlichen Artikel dazu findest du hier.

Videos werden immer stärker im Fokus stehen 2022, deshalb ist es sehr ratsam diese zumindest für den eigenen Kanal auszutesten. Auch Live-Funktionen werden ausgebaut und könnten ein sehr geeignetes Format für einen wachsenden Account darstellen.

 

 

  1. Fokus auf den Feed legen

Als Instagram 2010 startete, gab es nur den Feed, in dem Nutzer:innen Bilder teilen konnten. Mittlerweile hat Instagram viele Formate ergänzt, sehr erfolgreich auch die Story. Obwohl der Feed als wichtigstes Format erscheint, sollte man diesen nicht ausschließlich bespielen. Stories werden mittlerweile immer beliebter bei den User:innen, denn dort wird mehr und gerne geteilt. Woran das liegt? Die Hemmschwelle in der Story etwas zu teilen ist bedeutend geringer aufgrund der zeitlich begrenzten Verfügbarkeit (nach 24 Stunden verschwindet der Post wieder). Das führt dazu, dass öfter persönliche Inhalte geteilt werden und dies für Follower:innen unter anderem interessanter wirkt. Das ist nur ein Grund, Stories in die monatliche Redaktionsplanung mitaufzunehmen.

Ist einem noch nicht klar, welche Formate besonders gut bei der eigenen Zielgruppe ankommen, dann heißt es testen! Probiert alle Formate aus und prüft nach einer gewissen Zeit in den Insights, welche Formate sehr gut funktioniert haben & fokussiert euch darauf. Prinzipiell sollte der Feed nicht außer Acht gelassen werden, aber am besten auch nicht ausschließlich bespielt werden. Hier ist eine Übersicht der aktuellen Instagram-Formate:

  • Feed
  • Story
  • Reel
  • Guide
  • Shop
  • Video
  • Live

 

  1. Community Management links liegen lassen

Quelle: Canva

Habt ihr alle Tipps beachtet, die Zielgruppe richtig analysiert, eine Hashtag-Strategie entwickelt, die passendsten Formate für euch gefunden, dann lässt der erste Kommentar oder die erste Nachricht des ersten aktiven Followers nicht lange auf sich warten! Das Community-Management, also der aktive Umgang mit den Followern, ist essenziell und extrem wichtig, um langfristig einen gesunden, wachsenden Kanal zu generieren. Social Media basiert auf der Idee des sozialen Austauschs und eine Besonderheit im Vergleich zu anderen Medien, wie z.B. das Fernsehen, ist die zwei-seitige Kommunikation (two-way-communication), wie es zuvor noch in keinem anderen Medium möglich war. Aus diesem Grund ist es enorm von Bedeutung auf Kommentare & Nachrichten professionell einzugehen. Fatal ist das Ignorieren der eigenen Community. Tipps & Tricks für den Aufbau eines effektiven Community Managements lest ihr in diesem Blogbeitrag von uns.

 

Das könnte dich auch interessieren: