Logodesign: Gesetz der Erfahrung

Logodesign: Gesetz der Erfahrung

Das Gesetz der Erfahrung ist im Logodesign sehr wichtig, da man durch dieses Gesetz und dessen Anwendung hohe Spannung im Logo erreichen kann.

Bei dem Gesetz der Erfahrung nutzt man die “Gewöhnung” des menschlichen Gehirns aus, nämlich gespeicherte Bildinformationen mit denen der Mensch alltäglich unbewusst konfrontiert wird, automatisch anzuwenden, wenn einem ein ähnliches Bild/eine Abstraktion des Bildes begegnet.
Das Logo könnte also aus einer Abstraktion bestehen, welche im Gehirn des Menschen mit etwas reellem verbunden wird und dadurch auch als dieses Objekt erkannt wird.

Hier ist zu beachten für welche Region oder welches Land ein Logo entworfen wird, ganz nach dem Motto:”Andere Länder andere Bilder”. So muss man zum Beispiel bei einem internationalen Logo beachten, dass dieses Sinnbild auch auf der ganzen Welt bekannt ist, sonst kann aus einer Abstraktion keine Assoziation zu einem Bild, einem Symbol oder einer Bildinformation entstehen. Ein empor gereckter Mittelfinger-Zeigefinger, der in Deutschland soviel wie “peace” bedeutet, wird in England z.B. meist als die Zahl 2 wahrgenommen.

Bei der Anwendung dieses Gesetzes im Logodesign lohnt es, die Zielgruppe vorher zu definieren und sich einmal genauer anzuschauen um besser auf die Erfahrung des Betrachters eingehen zu können. Hier spielt neben der Herkunft, auch das Alter der Zielgruppe eine große Rolle.

Hier ein paar Logo-Beispiele, welche das Gesetz der Erfahrung gut umgesetzt haben:

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